Schutzmaskenpflicht: Das sind die Eckpunkte

Die Landsregierung hat sich heute auf die Einführung einer Schutzmaskenpflicht in Schleswig-Holstein geeinigt. Sie gilt ab Mittwoch, 29. April, in Geschäften, in Einkaufszentren und im öffenlichen Nahverkehr.

„Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung trägt dazu bei, dass wir schrittweise wieder ins öffentliche Leben zurückkehren könne“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel. „Es kann helfen, andere Menschen wie beispielsweise Verkäuferinnen und Verkäufer in den Geschäften zu schützen.“

Und so soll es funktionieren:

  • – Sogenannte Mund-Nasen-Beckungen können aus Stoff genähte Bedeckungen, aber auch Schals, Tücher, Buffs (Schlauchschal) und anderweitige Stoffzuschnitte sein, die geeignet sind, Mund und Nase vollständig zu bedecken.
  • – Sie müssen getragen werden in Geschäften, im öffentlichen Nahverkehr, in Einkaufszentren und in den Verkaufs- und Diensträumen von Handwerkern.
  • – Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr, das Fahrpersonal im ÖPNV sowie Taxifahrer.
  • – Personen, die aufgrund medizinischer oder psychischer Beeinträchtigungen keine Maske tragen können, müssen eine ärztliche Bescheinigung vorzeigen können.
  • – Menschen, die keine Maske tragen und nicht zu den Ausnahmen zählen, dürfen Geschäfte oder Bahnen und Busse nicht betreten.

Gesundheitsminister Heiner Garg: „Meine dringende Bitte an die Menschen ist: Halten Sie sich auch mit der Einführung einer Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung strikt an die Hygiene-Regeln und beachten Sie das Abstandsgebot. Nur, wenn diese Maßnahmen gemeinsam beherzigt werden, schützen sie wirksam“.

Bußgelder sind erst einmal nicht vorgesehen.

Infos zum richtigen Umgang mit Masken gibt es hier: https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf

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