Video-Talk aus dem EHM: „How I met the Hanse“

Guter Vogt, gemeiner Seeräuber oder tragischer Seeheld?

Die groß Frage hinter der Piraterie-Ausstellung im Burgkloster des Europäischen Hansemuseums wird nun online ausdiskutiert. In der ersten Folge des neuen Serienformats „How I Met The Hanse“ stellen Mitarbeitende des EHM einen spannenden Kriminalfall der Seefahrt vor.

Die Kategorien Gut und Böse sind nicht nur in Romanen oder Filmen schwer zu treffen. In der ersten Staffel des Serienformats, das zunächst auf dem Youtube-Kanal des Museums gezeigt wird, debattieren die  Mitarbeitenden: Die Kriminalfälle der mittelalterlichen Seefahrt zwischen Nord- und Ostsee werden noch einmal aufgerollt. Dabei kommen noch einmal spannende Details aus der Sonderausstellung „Störtebeker & Konsorten“ ans Licht. Die Ausstellung behandelt das Phänomen Piraterie des 14. bis 16. Jahrhundert, wirft aber auch Blicke auf moderne Piraterie. Dabei stellen Forschungsergebnisse nicht nur den damaligen Tatbestand „Seeraub“ infrage, sondern entziehen auch mancher Heldenlegende den Boden.

Mit der Spurensuche im neuen Videoformat möchte das Team des Museums zunächst einen Einblick in die von der aktuellen Schließung betroffene Sonderausstellung geben. Die langfristige Planung sieht darüber hinaus Staffeln zu anderen Themen der Hansegeschichte vor. Auf Youtube lässt sich die erste Folge nun ab kommenden Samstag früh ansehen. Weitere Digitalformate und sämtliche Links finden sich gebündelt unter der Seite www.hansemuseum.eu/museumsbesuch.

Foto: EHM – Olaf Malzahn

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