„Bring- und Nimm-Zäune“ für bedürftige Menschen in Lübeck

Lübeck hat zwei sogenannte „Gabenzäune“ erhalten. An den Standorten in der Innenstadt können Lebensmittel, Hygieneartikel oder auch Kleidung für Bedürftige abgegeben werden. Die Zäune werden auch „Bring- und Nimm-Zäune“ genannt.

Lebensmittel, Tiernahrung, Hygieneartikel werden benötigt

Die Zäune befindet sich an der Ecke Fleischhauerstraße/Kanalstraße sowie am Solizentrum in der Willy-Brandt-Allee 11 (Eingangstor). Abgegeben werden können möglichst haltbare Lebensmittel wie Müsliriegel, Getränke oder auch Salzgebäck, so die Organisatoren, das Lübecker Flüchtlingsforum. Auch Nudeln und Konserven werden benötigt. Ebenfalls abgegeben werden können Hygieneartikel (Seife, Binden, Taschentücher), Tierfutter, Schlafsäcke und Decken, aber auch saubere Kleidung. Die Spenden sollten in Plastiktüten verpackt an den Zaun gehängt werden, die Tüten müssen beschriftet werden.

Corona: „Enorme zusätzliche Herausforderung“

„Das Ausmaß der Corona-Pandemie hat Auswirkungen auf den Lebensalltag von uns allen. Besonders hart trifft es aber Menschen, die sich in prekären Lebenssituationen befinden“, heißt es in einer Pressemitteilung des Flüchtlingsforums. „Für sie bedeutet die derzeitige Situation noch eine enorme, zusätzliche Herausforderung. Durch die bundesweiten Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens verlieren viele Menschen ihre einzige Einkommensquelle, da sie nur durch das Geld und Sachspenden der Menschen, auf die sie direkt treffen, ihren täglichen Bedarfe decken können.“ OP

Foto: Holger Kröger

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