Das Känguru wird Filmstar

Die Verfilmung des Kult-Hörspiels „Die Känguru-Chroniken“ ist im Kino angelaufen

Dieses besserwisserische, aufdringliche Beuteltier ist in den vergangenen Jahren so etwas geworden wie der Mitbewohner vieler Deutschen: Marc-Uwe Klings „Die Känguru-Chroniken“ haben ihren Siegeszug 2009 zunächst als Radio-Serie angetreten, wurden dann zum Hörbuch, und seitdem lacht die Republik über die wunderbaren Geschichten aus der ungewöhnlichen Kreuzberger WG des Kleinkünstlers Marc-Uwe und dem Känguru – das einfach nur Känguru heißt.

Eigentlich seltsam, dass es geschlagene zehn Jahre gedauert hat, bis die deutsche Filmindustrie sich an eine Verfilmung wagte. Schürte die Popularität der Geschichten womöglich die Angst vor einem Scheitern auf der Leinwand? In der Tat: Das Misstrauen der Känguru-Fans ist groß: Das kann großartig werden – oder ganz schlimm. Herausfinden kann das nur, wer sich im Kino selbst ein Bild macht.

Und darum geht es: Eines Tages klingelt es an der Wohnungstür von Marc-Uwe (Dimitrij Schaad). Vor ihm steht ein Känguru, dass sich nur kurz Eier für Eierkuchen leihen möchte. Nur kurze Zeit später ist das Känguru der neue Mitbewohner des völlig überforderten Kleinkünstlers. Die beiden ungleichen Wohnungspartner geraten nicht nur in Dauerstreit um politische Ansichten und Schnapspralinen, sondern auch in jede Menge haarsträubende Abenteuer…

Die Känguru-Chroniken, 92 Minuten, ohne Altersbeschränkung. Stadthalle, Lübeck, MovieStar, Bad Schwartau, und CineRoyal, Eutin.

Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft: Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) und das Känguru machen zusammen Eierkuchen.

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