Bürgermeisterwahl in Ratekau

Amtsinhaber Thomas Keller stellt sich am 15. März dem Votum der Wähler – Breite Unterstützung von Seiten der Politik

Sonntag, 15. März, von 8 bis 18 Uhr findet in der Gemeinde Ratekau die Wahl des Bürgermeisters statt. Einziger Bewerber ist der parteilose Amtsinhaber Thomas Keller. Für den 49 Jahre alten Diplom-Verwaltungswirt aus Techau wäre es seine dritte Amtszeit. Im Vorfeld sprach der Wochenspiegel mit dem dreifachen Familienvater über…

Die Gründe für seine erneute Kandidatur

„Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Politik, den Vereinen und Verbänden sowie mit meinem Team, das sehr kompetent ist und auf das ich mich stets verlassen kann. Außerdem freut es mich sehr, dass alle Fraktionen der Gemeindevertretung mich bei meiner erneuten Kandidatur unterstützen“.

Seine Ziele für die kommenden Jahre

„Ich möchte für unsere Einwohner sehr gute Lebensbedingungen schaffen und in Anbetracht der übergeordneten Großprojekte (u. a. Feste Fehmarnbeltquerung, 380 KV-Leitung d. Red.) erhalten. Mein Ziel ist es daher, vor allem unsere Einrichtungen und Angebote konsequent weiter zu verbessern und damit noch attraktiver zu machen. Auf wirtschaftlicher Seite laufen die Planungen für den neuen Bahnhof in Ratekau und ein interkommunales Gewerbegebiet an der A1 im Bereich Luschendorf an. Auch neue Baugebiete sind in der Entwicklung“.

Seine größten Erfolge in den bisherigen beiden Amtszeiten

„Wir haben es geschafft, umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur, unter anderem in die Kindertagesstätten, die Schulen und Sporthallen, öffentliche Sicherheit und soziale Angebote durchzuführen, ohne dadurch die laufenden Haushalte zu gefährden und ohne nachfolgende Generationen zu belasten“.

Seine größte politische Niederlage

„Ich bedaure es sehr, dass es uns trotz aller Bemühungen nicht gelungen ist, den Grundschulstandort in Techau zu erhalten. Gleichwohl freue ich mich, dass wir eine gute Nachnutzung für das Gebäude finden konnten. Ab April wird ein Zusammenschluss von Tagespflegepersonen dort Kinderbetreuung anbieten“.

Die größten Herausforderungen des neuen Jahrzehnts

1. Das große Thema „Feste Fehmarnbeltquerung“ wird die Kommunen in Ostholstein in der gesamten nächsten Dekade begleiten. Zunächst weiter in der Planungsphase, dann in der Bauphase, deren Ausmaße und Beeinträchtigungen erheblich sein werden. 2. Haushaltspolitisch der Spagat zwischen konsolidieren und investieren, 3. Das Ehrenamt attraktiv zu halten und zu stärken“.

Hofft auf seine Wiederwahl: Bürgermeister Thomas Keller. Foto: AFU

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