DRK: Neue Räume, viel Platz

Das ist ein Schneebesen für den Notfall

Der Platzbedarf der Reinfelder Feuerwehr stellte den Vorstand vor große Herausforderungen. Denn der DRK-Ortsvereins musste aus dem Rettungszentrum in der Ahrensböker Straße ausziehen. Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten war steinig und lang. Ein neues Dach über dem Kopf fanden die Ehrenamtler in der Holländerkoppel 8. Am Sonnabend wurde die offizielle Einweihung gefeiert.

Im Hochparterre gibt es neben einem Empfangsraum mit Garderobe eine kleine Küche, ein Büro, Toiletten, einen kleinen Lagerraum und einen Ausbildungsraum. Unten in den zwei großen Kellerräumen, die über eine Rampe erreichbar sind, steht alles, was nicht jeden Tag gebraucht wird. Fein säuberlich aufgereiht stehen große Thermobehälter neben einer Pfanne im XXL-Format. Ein Schneebesen hat die Größe eines Straßenbesens. Außerdem gibt es große Kisten, in denen für den Katastrophenfall alles vorbereitet ist.

Bereitschaftsleiter Thomas Kock kann seine Freude über die neuen Räume kaum verbergen. „Jetzt können wir wieder für die Zukunft planen“, sagt er und ist froh, dass die schwierige Suche nach einem neuen Domizil endlich vorbei ist. „Viele Höhen und Tiefen mussten wir bewältigen. Aber mit ihrer Hilfe haben wir nicht nur wieder ein Dach über dem Kopf, sondern ein Zuhause für die Bereitschaft, den Katastrophenschutz und den Ortsverein Reinfeld gefunden“, sagte die DRK-Vorsitzende, die nicht nur ihrem eigenen Team dankte, sondern auch der Kommunalpolitik, die mit allen Fraktionen bei der kleinen Feier vertreten waren. Sogar Bürgermeister Heiko Gerstmann hatte zum Wochenende die Reha-Klinik verlassen, um sich mit dem DRK zu freuen.

Die Abteilungen Bereitschaft und Katastrophenschutz weiterhin am Leben zu erhalten, ist für die Vorsitzende eine Herzensangelegenheit gewesen. „Für die Menschen hier ist es nicht nur ein Job, sondern eine Berufung. Viele üben ihre Arbeit bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich für den Ortsverein, die Stadt Reinfeld und seine Bürger aus“, so die Vorsitzende, die sich besonders bei Alt-Bürgermeister Gerhard Horn und dessen Frau Beate für deren persönliche Unterstützung dankte.

DRK-Bereitschaftsleiter Thomas Kock zeigte im Keller das XXL-Kochequipment. Foto: Petra Dreu

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