„Höhnerball in de Apenstall“: Lachtränen garantiert

Plattdeutsche Theatergruppe Reinfeld lädt zu Aufführungen ein

Mit der plattdeutschen Komödie „Höhnerball in de Apenstall“ will die Plattdeutsche Theatergruppe Reinfeld wieder für eine Lachsalve nach der anderen sorgen. „Unsere Besucher sollten auf jeden Fall Taschentücher mit zu den Vorstellungen nehmen, denn es wird verdammt lustig“, prophezeit die Leiterin der Theatergruppe Greta Nielsen.
Die Handlung der Komödie in drei Akten von Viola Schößler spielt in der Amtsverwaltung von Heimfeld. Heimfeld? Reinfeld? Zumindest die Namensähnlichkeit ist frappierend. In der Amtsverwaltung geht es turbulent zu. Einen erheblichen Anteil daran haben die beiden „Empfangshühner“ Cornelia Meier (gespielt von Petra Bobsien-Eissing) und Bettina Kuss (Martina Drüke) durch die Art und Weise, wie sie mit den Bürgern umspringen.

Prompt beschweren sich auch zwei Bürger bei Susanne Wirbel (Annegret Wenskus), der Vorzimmerdame des erkrankten Amtsleiters Dirk Stöber (Hanno Eick). Sie hat die beiden schon lange im Visier und möchte sie so schnell wie möglich loswerden. Doch Stöbers Stellvertreter Paul Clausen (Detlef Schmidt) hat dafür kein Verständnis und außerdem ganz andere Sorgen: Ein reiches Sponsorenehepaar aus Afrika hat sich nämlich bereit erklärt, dem Amt eine erhebliche Summe für wohltätige Zwecke zur Verfügung zu stellen, die ohne das Geld nicht zustande kommen würden.Daher beschließt Clausen in der Hoffnung, dass die Spende ab einem gewissen Alkoholpegel noch ein wenig großzügiger ausfällt, einen Maskenball stattfinden zu lassen. Doch das endet im Chaos…

Ein buntes Ensemble

Mit Helgo Nishida, Michael Dallmeyer sowie Annegret und Karolin Wenskus sind unter den Schauspielern vier neue Gesichter zu finden. Karolin Wenskus, die als Tochter des ehemaligen Teichpächterpaares Annegret und Alfred Wenskus vom Abfischen des Herrenteiches bekannt sein dürfte, ist mit ihren 19 Jahren die jüngste Schauspielerin. Sie ist mit der plattdeutschen Sprache aufgewachsen und will künftig auch größere Rollen übernehmen.

Premiere feiert die Theatergruppe Reinfeld am Freitag, 28. Februar, um 19 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule. Weitere Vorstellungen sind am Sonnabend, 29. Februar, und am Freitag, 6. März, um jeweils 19 Uhr. Die letzte Aufführung am Sonntag, 8. März, beginnt bereits um 15 Uhr. Die Eintrittskarten kosten im Vorverkauf 8,50 Euro, an der Abendkasse 10 Euro. Zu haben sind sie in Reinfeld und Zarpen bei der Bäckerei Rohlf und beim Optiker Krokowski.

Karolin Wenskus ist mit der plattdeutschen Sprache groß geworden. Ihre erste Rolle ist etwas kleiner, denn die 19-Jährige steckt mitten in den Abiturvorbereitungen. Foto: Petra Dreu

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