Impulse für die Innenstadt

In Bad Schwartau werden Ideen für eine langfristige Entwicklung der City gesammelt

Mit der Neugestaltung der Markttwiete hat Bad Schwartau schon einen großen Schritt getan. Doch weitere sollen folgen, um die Attraktivität des Stadtkerns zu steigern. Jetzt wurde ein Bürgerdialog „Innenstadt“ angeschoben, der mit einer Aktion auf dem Markt begann. Die Bad Schwartauer Innenstadt wurde bereits in die Städtebauförderprogramme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ sowie „Soziale Stadt“ aufgenommen, um Bad Schwartau weiter zu beleben, erklärte Bürgermeister Uwe Brinkmann (parteilos). Somit bestehe die Möglichkeit, für die Umsetzung baulicher und sonstiger Maßnahmen Fördermittel zwischen, Bund, Land und Kommune zu dritteln. „Wir sprechen hier über einen Zeitraum von fünf bis 15 Jahren“, erklärt der Bürgermeister.

Die Stadt Bad Schwartau hat zunächst ein 7,5 Hektar großes Areal festgelegt, das nicht nur die Innenstadt, sondern auch das P1-Center, das besser an den Stadtkern angebunden werden soll, sowie den Kurpark und den Bereich inklusive der Bahnschienen umfasst. Letzteres natürlich, um vor den Folgen der Hinterlandanbindung in diesem Bereich gewappnet zu sein.
Doch was genau wünschen sich die Bad Schwartauer für ihre Stadt? Das Planungsbüro Complan Kommunalberatung ist damit beauftragt worden, das her-auszufinden. Bei der Aktion auf dem Marktplatz konnten erste Wünsche formuliert werden. Mehr Spielmöglichkeiten für Kinder, Barrierefreiheit und Konzepte gegen Leerstände in der Lübecker Straße sind nur drei der Wünsche. Die Complan-Mitarbeiter werden Ende März mit Bad Schwartauern Interviews führen, um zu erfahren, welche Ideen es gibt.

„Bereits jetzt kann uns jeder Vorschläge schicken“, so Bad Schwartaus Stadtplaner Patrick Storck. Dafür wurde eine eigene E-Mail-Adresse eingerichtet. Sie lautet: innenstadt@bad-schwartau.de.

Stadtplaner Patrick Storck (li.), Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann und Beate Bahr (Complan) wollen erfahren, was sich die Bad Schwartauer für die Innenstadt wünschen. Foto: Elke Spieck

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