Feinwerkmechaniker und Metallbauer freigesprochen

Die 18 Nachwuchshandwerker haben ihre Gesellenbriefe erhalten

In diesem Jahr kamen 18 Junggesellen mit ihren Ausbildern, Eltern, Gästen, Lehrkräften für das Metallhandwerk der Emil-Possehl-Schule und Mitgliedern der Innung Metallhandwerk zur Freisprechungsfeier in die Lübecker Handwerkskammer. In seiner Festansprache gratulierte Obermeister Arne Hinrichsen den Junggesellen mit den Worten: „Ihr seid der hochqualifizierte Nachwuchs! Die Wertigkeit des Handwerks kommt in der Öffentlichkeit immer besser an. Und doch: Es wird keiner seinen Job so weiter machen wie gelernt – Weiterbildung ist wichtig.“ Ergänzend dazu erinnerten die Fachlehrer der Emil-Possehl-Schule die Junggesellen daran, dass sie in ihrem erlernten, innovativen Beruf noch viel Entwicklung und Veränderung erleben werden, von denen alle heute nur träumen könnten.

Im Namen der Hansestadt Lübeck sprach der stellvertretende Stadtpräsident Klaus Puschaddel in seiner Festansprache den Ausbildungsbetrieben und den Lehrern seinen Dank aus. „Alle leisten einen wichtigen Beitrag für den Wirtschaftsstandort Lübeck und darüber hinaus.“ Des weiteren zitierte er den Philosophen Seneca: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige.“ Und fügt hinzu: „Sie sind jetzt Fachkräfte und haben sicher die richtigen Segel für Ihren beruflichen Werdegang gesetzt. Mögen Sie auch immer den richtigen Rückenwind für Ihren künftigen Lebensweg bekommen.“

Abschlüsse und Zukunftspläne

Vorstellungen über seinen künftigen Berufsweg hat Junggeselle Lukas Zapf schon jetzt. Der Feinmechaniker wurde bei der Firma Rade Maschinenbau in Lübeck ausgebildet und hat ebenso wie Tim Fischer (Wache Lübeck) und Ashat Klaus (Allmech, Stormarn) seine Gesellenprüfung als Bester mit der Gesamtnote zwei abgeschlossen. „Ich möchte ein Jahr lang weiter in meinem Beruf und an der CNC-Fräse arbeiten, danach dann technische Zeichnungen und Spezial-Programme für die Präzisionsmaschinen entwickeln“, erläutert Lukas Zapf. Tim Fischer plant seine Zukunft in Richtung Studium auf Lehramt. Er hat bereits während seiner Berufsschulzeit seinen Mitschülern bei den Aufgaben geholfen. „Mein Ziel ist es, Fachlehrer an der Emil-Possehl-Schule zu werden.“

In die Richtung Ausbilder möchte auch Ashat Klaus gehen. „Ich kann mir vorstellen meinen Meister zu machen um auf diese Weise Azubis optimal zu motivieren. Einfach die großartige Unterstützung die ich in meinem Ausbildungsbetrieb bekomme habe, nachfolgenden Generationen weitergeben.“
Die siebenköpfige Schulband Tremser Teich sorgte für Stimmung: Für die fünf Schülerinnen und zwei Schülern war es der erste öffentliche Auftritt in dieser Besetzung. Trotz aller Aufregung waren die Darbietungen der Band ein voller Erfolg und wurden von den Anwesenden mit viel Applaus honoriert.

Die 18 Junggesellen des Metallhandwerks freuen sich über ihre Freisprechung. Foto: Karola von Daake

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