Der Travebogen expandiert

Dem Palliativnetz stehen nun 1200 Quadratmeter an der Ziegelstraße zur Verfügung

Der Travebogen zieht um – und vergrößert sich. An der Ziegelstraße 9-11 (ab sofort auch die neue Anschrift) hat das Lübecker Palliativnetz zusätzliche Räumlichkeiten angemietet und nun rund 1200 Quadratmeter statt bisher 700 Quadratmeter zur Verfügung. „Damit haben wir jetzt die komplette Patientenversorgung unter einem Dach“, freut sich Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Bisher waren die Palliativ-Care-Teams, die sich um schwerstkranke und sterbende Patienten in der Hansestadt kümmern, auf unterschiedliche Standorte verteilt.

Neu ist auch, dass die jetzt vier Teams festen Stadtteilen zugeordnet sind. „Das führt zu kürzeren Wegen und einer noch besseren Betreuung“, ist Schell sicher. Auch die Akademie des Travebogens, die für die Fort- und Weiterbildung im Palliativ-Care-Bereich zuständig ist, profitiert von dem Umzug, weil sie jetzt über eigene Räumlichkeiten verfügt. Die Weiterbildung von Ärzten, Apothekern, Pflegefachpersonen und Therapeuten wird so deutlich verbessert.

Die Verwaltung des Palliativnetzes zieht derweil an die Ziegelstraße 3 und freut sich dort auf die Krebsgesellschaft Schleswig-Holstein als Partner, die ebenfalls dort einzieht. Der Umzug des Travebogens ist aber nur ein notwendiger Zwischenschritt. „Wir mussten reagieren, weil steigende Patientenzahlen und mehr Personal dies erforderlich machen“, erklärt Schell. Den Bau eines Palliativ- und Hospizzentrums hat das Palliativnetz weiter fest im Blick. Das Grundstück an der Schlutuper Straße ist gekauft und die beteiligten Partner eng in die Planung einbezogen. Mitte des Jahres sollen die ersten Entwürfe vorliegen.

Christine Bosse (v. li.), Andrea Hahnenstein, Claudia Frank, Dr. Susanne Preuß und Katrin Eilts-Köchling freuen sich über den Umzug in die neuen Räume an der Ziegelstraße. Foto: Travebogen

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