Verdächtiger Brief: Großeinsatz bei der Staatsanwaltschaft Lübeck

Der Brief war an die Staatsanwaltschaft Lübeck und eine weitere Anschrift adressiert

Am Morgen des heutigen Mittwoch, 22. Januar, löste eine verdächtige Briefsendung beim Öffnen der Tagespost einen Polizei- und Feuerwehreinsatz aus. Der Umschlag war an die Staatsanwaltschaft adressiert, wies aber im Adressfeld auch eine zusätzliche Anschrift auf.

Die Postsendung bestand aus mehreren Umverpackungen, teilweise auf kleinstes Format gefaltet, in denen ein runder Gegenstand und Schnüre zu ertasten waren, teilt die Polizei mit. Die Staatsanwaltschaft informierte aufgrund dieser Verdachtslage die Polizei, der Kampfmittelräumdienst und die auf chemische Stoffe spezialisierte Analytische Taskforce der Feuerwehr wurden hinzugezogen.

Von der Sendung ging keine Gefahr aus

In dem Umschlag befand sich kein Pulver und auch keine pulvrigen Substanzen. Nach der Untersuchung durch die Spezialkräfte stellte sich heraus, dass die Sendung tatsächlich ungefährlich war. Die Herkunft der Sendung ist noch nicht geklärt. Inwieweit der Sachverhalt den Anfangsverdacht wegen einer Störung des öffentlichen Friedens durch das Vortäuschen einer Straftat ergibt, wird derzeit durch die Staatsanwaltschaft geprüft.

Foto: Holger Kröger

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