25 Jahre Haus der Gartenzwerge

In der vergangene Woche wurde das Jubiläum mit einem Empfang gefeiert

„Dieser Tag hat eine große Bedeutung für mich und für alle, die den Weg mit mir gegangen sind“, freute sich Angelika Bötel anlässlich einer Feierstunde zum 25-jährigen Jubiläum des Kindergartens Haus der Gartenzwerge. Viele Wegbegleiter waren der Einladung gefolgt, allen voran Bürgervorsteher Manfred Beckmann, der über viele Jahre den Förderverein als Träger des Kindergartens leitete.

„Viele Lichter sind vom Kindergarten ausgegangen, sogar bis in die Partnerstadt Le Portel“, sagte Angelika Bötel. Als ehemalige Beauftragte für die Partnerschaft mit Le Portel berichtete Bärbel Krüger von diesem beeindruckenden Besuch im Jahr 2009, in dessen Folge auch Erzieherinnen aus Le Portel nach Stockelsdorf kamen und den Kindergarten besuchten. Annemarie Jäger erzählte im Rückblick über die Entwicklung der Kinderbetreuung in Stockelsdorf, die sie selbst auch als Einrichtungsleiterin von Anfang an begleitete. Die Gartenzwerge waren der erste nichtkirchliche Kindergarten in Stockelsdorf und boten bereits die Nachmittagsbetreuung für Schulkinder als Hort an.

Zahlreiche Glückwünsche erreichten das Haus der Gartenzwerge

Als einen der wichtigsten Menschen in ihrem Leben bezeichnete Angelika Bötel den langjährigen Fördervereinsvorsitzenden Manfred Beckmann, der sich zugleich über den Titel Obergartenzwerg freut. „Ich habe in meinem Leben viele Titel gehabt, aber dieser von den Kinder freut mich am meisten“, gestand er ein. Die Übergabe der Trägerschaft sei ihm sehr schwer gefallen, „aber alles hat seine Zeit.“ Die Trägerschaft ist mittlerweile auf den Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Ostholstein übergegangen. Als Geschäftsführer bedankte sich Martin Liegmann bei Angelika Bötel für ihr berufliches Lebenswerk.

Kreispräsident Harald Werner, der zu den Gründungsmitgliedern des Kindergartens gehört, überbrachte auch die Grüße von Landrat Reinhard Sager und des gesamten Kreises Ostholstein. „Kindergärten haben einen bedeutenden Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsauftrag in der frühkindlichen Bildung“, sagte er. „Der Besuch eines Kindergartens stellt eine wichtige Strecke auf dem Weg des Heranwachsens dar. Dabei müssen sich Kindergarten und Eltern gegenseitig unterstützten. Eine gute Zusammenarbeit ist im Interesse der Kinder besonders wichtig, um sie für den Lebensweg zu stärken.“

Der Kindergarten startete am 16. Januar 1995, damals mit drei Erzieherinnen und 50 Kindern in einem Neubau im Eichenweg. Heute besteht das Team aus einer Kita-Fachwirtin, fünf Erzieherinnen und vier sozialpädagogischen Assistentinnen und bietet Platz für 40 Kinder ab drei Jahren, zehn Kinder unter drei Jahren und in der Krippe Feldmäuse als Außenstelle in der Gerhard-Hilgendorf-Schule weitere zehn Plätze für unter dreijährige Kinder.

Freuten sich über das Jubiläum „ihres“ Kindergartens: Einrichtungsleiterin Angelika Bötel und „Obergartenzwerg“ Manfred Beckmann, viele Jahre Vorsitzender des Trägervereins. Foto: Anja Hötzsch

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.