Filmisches Denkmal für Udo Lindenberg

Der Panikrocker erhält mit „Lindenberg! Mach dein Ding“ einen eigenen Kinofilm.

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz -Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“: Der Film „Lindenberg! Mach dein Ding“ erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West. Und ein norddeutscher Jung.

An der Seite von Shooting-Star Jan Bülow als Udo Lindenberg sind auch die weiteren Rollen mit Detlev Buck, Max von der Groeben, Charly Hübner, Julia Jentsch, Martin Brambach und vielen weiteren hochkarätig besetzt.
Verantwortlich für den Film ist die Regisseurin Hermine Huntgeburth, die schon Filme drehte wie „Die weiße Massai“, „Neue Vahr Süd“ oder auch „Tom Sawyer“-Reihe. Die Filmemacherin ist Wahl-Hamburgerin und in den Siebzigerjahren in die Hansestadt gekommen. „Udo war eine feste Hamburger Größe. Wir haben ihn gehört, er gehörte in die – nennen wir es Playlist – unserer Zeit – und gleichzeitig war er zu der Zeit ja auch schon politisch unterwegs“, erinnert sie sich.

Lindenberg! Mach dein Ding, 135 Minuten, ab zwölf Jahren. Stadthalle, Lübeck, und Movie-Star, Bad Schwartau.

Der junge Schauspieler Jan Bülow ist in der Rolle des Udo Lindenberg zu sehen. Fotos: DCM Filmverleih

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