Bürgermeisterin zog positive Bilanz

Die Gemeinde Stockelsdorf und die IGSU luden erstmals zum Neujahrsempfang in den Rathaussaal ein

Ein neues Jahrzehnt hat begonnen, da kann man auch durchaus mal etwas Neues wagen. Und so hatten die Gemeinde Stockelsdorf und die Interessengemeinschaft Stockelsdorfer Unternehmer (IGSU) zum Neujahrsempfang in den Rathaussaal eingeladen. Doch nicht nur die Location war neu: Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Stockelsdorfer Band Guess mit einem bunt gemischten Repertoire, Rathausmitarbeiter und Jugendfeuerwehr sorgten für das leibliche Wohl der Besucher.

Auch der Zeitpunkt war mit dem späten Freitagnachmittag ungewöhnlich. Das nutzten viele Gäste, die sonst eher bei anderen Neujahrsempfängen erscheinen: Die Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn (SPD) und Ingo Gädechens (CDU) waren ebenso gekommen wie die Landtagsabgeordnete Sandra Redmann (SPD), der Bürgermeister von Timmendorfer Strand Robert Wagner (parteilos) und Ahrensböks Bürgervorsteher Joachim Dockweiler (CDU). Treue Gäste waren die Landtagsabgeordneten Mariels Fritzen (Grüne) und Hartmut Hamerich (CDU) sowie Kreispräsident Harald Werner (CDU).

Schon seit 2018 auf Erfolgskurs

Der Saal und auch das Foyer des Rathauses waren gut gefüllt. Befürchtungen, dass zum Neujahrsempfang womöglich weniger Gäste begrüßt werden könnten, bestätigten sich damit nicht. Nachteilig wirkte sich aus, dass nur die Präsentation, nicht aber der Ton zur Rede von Julia Samtleben in das Foyer übertragen wurde und durch die Gespräche der Gäste im Foyer wurden die Zuhörer im Rathaussaal sehr gestört

In ihrer Ansprache blickte die Verwaltungschefin auf ein bewegtes und erfolgreiches Jahr 2019 zurück. „Der konservative Kurs der letzten Jahre hat sich gerechnet – im wahrsten Sinn des Wortes“, erklärte sie mit Blick auf die Finanzen. „Wir haben das Jahr 2018 mit einem Plus von rund 2,3 Millionen Euro abgeschlossen und auch das Ist-Ergebnis von 2019 wird positiv ausfallen.“ Der Schuldenstand sei der geringste seit Jahren und das böte Spielräume, die die Gemeinde auch nutzen wolle. „Wir müssen uns dabei immer folgendes fragen: Bekommen die Menschen in Stockelsdorf das, was sie brauchen – und brauchen sie das, was sie bekommen?“, sagte Julia Samtleben im Hinblick auf geplante Investitionen.

Ein positiver Blick in die Zukunft

Für die IGSU sprach deren Vorsitzende Susanne Scheel. „Wir sollten uns das Gefühl eines Neuanfangs bewahren“, sagte sie, „denn es verleiht uns Energie und gibt uns Mut etwas Neues zu wagen oder Dinge neu zu denken. Das ist eine gute Voraussetzung um weiterzukommen. Es ist sicher, dass wir uns im Verbrauchsverhalten gegenüber unserer Umwelt verändern müssen“, bekräftigte sie und führte als Beispiele die Umrüstung auf Elektrofahrzeuge und effiziente LED-Beleuchtung an.

Beim Neujahrsempfang gab es auch eine Danksagung. Bürgervorsteher Manfred Beckmann bezeichnete Torben Schirrmeister als Held. Er hatte kurz vor Weihnachten einem älteren Herrn an der L 184 das Leben gerettet. Schirrmeister, Mitglied der FF Mori, führte fachgerecht die Reanimation aus, ohne die der Mann sicher nicht überlebt hätte.

Stoßen auf ein erfolgreiches 2019 und ein spannendes 2020 an: Bürgermeisterin Julia Samtleben, Bürgervorsteher Manfred Beckmann und IGSU-Vorsitzende Susanne Scheel (v.l.). Foto: Anja Hötzsch

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