Neuer Bericht: So soll Lübecks Hafen fit für die Zukunft werden

Der Lübecker Hafen soll zukunftsfähig werden. Eine 32-köpfige Kommission hat dazu einen Bericht erarbeitet, der nun dem Bürgermeister übergeben wurde. Lübeck müsse sich auf „größere Schiffe und längere Güterzüge einstellen“, heißt es darin.

Konkret geht es in dem nun vorgelegten Hafenentwicklungsbericht um wirtschaftliche Perspektiven, um Naturschutz, um Anwohnerrechte. Sechs Monate haben die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft daran gearbeitet. Auch vier nach dem Zufallsprinzip ausgeloste Lübecker saßen mit in der Kommission.

Eine der Hauptempfehlung ist Arbeitsgemeinschaft ist es, den Hinterlandverkehr verstärkt auf die Schiene und auf Binnenschiffe zu verlagern. Hier sehen die Mitglieder auch die größte Herausforderung: Der Hafen sei nicht optimal erreichbar, gleichzeitig müsse sich Lübeck „auf die neue Generation von größeren Schiffen und längen Güterzügen einstellen“. Außerdem sollte der hafenbedingte Verkehr besser gesteuert werden, um Emissionen zu verringern. Zudem sollten vorhandene Flächen flexibel und damit effizienter genutzt werden.

Bürgermeister Jan Lindenau lobt die Arbeit der Gruppe: „Es freut mich, mit welcher Tiefe und Sachlichkeit die Arbeitsgruppe die Entwicklungspotenziale des Lübecker Hafens diskutiert hat. Die unterschiedlichen Sichtweisen auf den Hafen kamen auf den Tisch. Senat und Bürgerschaft haben nun ein gutes Dokument in der Hand, das uns erlauben wird, wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Hafens zu treffen.“

Bürger können die Ergebnisse und zusätzliche Stellungnahmen – zum Beispiel von Umweltorganisationen – auf  www.luebeck.de/hep2030 einsehen. Der Hafenentwicklungsbericht soll nun der Bürgerschaft zur weiteren Beratung vorgelegt werden. OP

(Ulf-Kersten Neelsen)

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