Großes „Star Wars“-Finale nach 42 Jahren

Mit „Der Aufstieg Skywalkers“ endet die legendärste Filmreihe aller Zeiten

Alles endet nach 42 Jahren. Als der junge Filmemacher George Lucas Mitte der Siebzigerjahre mit einem Drehbuch über edle Ritter im Weltraum, ein übermächtiges Imperium und das Energiefeld der „Macht“ bei den Hollywood-Studios hausieren ging, zeigten ihm viele der Studio-Verantwortlichen einen Vogel.

Mehr als 40 Jahre später kommt mit „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ nun der neunte und vermutlich letzte Teil der erfolgreichsten und stilprägendsten Filmreihe aller Zeiten in die Kinos. Hinter der Serie liegen äußerst wechselvolle Jahrzehnte: Während die Urtrilogie in den Siebziger- und Achtzigerjahren Begeisteruns- und Kassenstürme auslöste und vielen Fans bis heute als „Heiliger Gral“ das Science-Fiction-Films gilt, ging es danach eigentlich nur noch bergab. Mit Episode I bis III, die Lucas in den Neunzigerjahren veröffentliche, gab der Macher die Serie beinahe der Lächerlichkeit preis. Banale Ideen und eine CGI-Flut verärgerten viele Kinogänger.

Die letzte Trilogie, die 2015 durch den Regisseur J.J. Abrams recht solide angestoßen wurde, erfuhr mit Teil 8 einen Tiefpunkt. Nach der Übernahme der Reihe durch den Disney-Konzern war „Die letzten Jedi“ eine Anbiederung an Kino-Allesfresser. Nun liegt es wieder bei Filmemacher J.J. Abrams, die letzten Geheimnisse der Serie zu lüften und Handlungsstränge zusammenzuführen. Und die Fans mit einem hoffentlich guten Gefühl aus dem Kino gehen zu lassen.

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers, 141 Minuten, ab zwölf Jahren. Stadthalle, Lübeck, MovieStar, Bad Schwartau, OHO-Kinocenter, Bad Oldesloe und CineRoyal, Eutin.

Chewbacca (Joonas Suotamo), Poe (Oscar Isaac), Finn (John Boyega) und Rey (Daisy Riedley) treten an zur letzten Schlacht.

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