Radweg: Lückenschluss an der B75

Reinfelder Delegation punktete beim Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr

Die Zeichen für den Lückenschluss des Radweges an der Bundesstraße 75 stehen gut. Die erforderlichen Mittel stehen bereit. Reinfeld soll sich lediglich mit fünf bis sieben Prozent an den Planungskosten beteiligen, die von der CDU Reinfeld auf 60?000 bis 70 000 Euro schätzt.

Der Bereich ist seit Jahrzehnten Gefahrenhotspot und Thema

Seit Jahrzehnten ist der rund einen Kilometer lange Lückenschluss des Radweges entlang der viel befahrenen B 75 ein Thema. Der Streckenabschnitt vom Kalkgraben bis zur Voßfelder Straße ist kurvig und unübersichtlich. Auch mehrere tödliche Unfälle hat es auf dem Teilstück bereits gegeben.
Anfragen der Stadt, die Radweg-Lücke zu schließen, hat es immer wieder gegeben. Zum Erfolg haben sie aber nicht geführt. Nachdem der Reinfelder Bauausschuss-Vorsitzende Lorenz Hartwig einen Termin beim Direktor des Landesbetriebes für Straßenbau und Verkehr (LBV), Torsten Conradts, ergattert hatte, soll sich das nun ändern.

Finanzielle Mittel in ausreichender Höhe sind vorhanden

Am 20. November haben sich die CDU-Mitglieder Lorenz Hartwig, Torsten Fuhr, Christian Röhr und Ewald Eden zusammen mit Bauamtsleiter Stephan Kruse auf den Weg nach Kiel gemacht, um ihr Glück zu versuchen. Nach der Vorstellung der Präsentation wussten die Reinfelder kaum, wie ihnen geschah, denn sie trafen auf die breite Zustimmung des LBV-Direktors, der wiederum Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz hinter sich weiß.

Torsten Conradt habe den Reinfeldern signalisiert, dass finanzielle Mittel in ausreichender Höhe vorhanden seien. Wegen Umstrukturierungen im Zusammenhang mit dem A20-Bau gäbe es allerdings eines nicht: Personal, das den Lückenschluss des Reinfelder Radweges auf den Weg bringen könnte. Diese Aufgabe müsse Reinfeld im Gegenzug selbst übernehmen. Bürgermeister Heiko Gerstmann klagte zwar darüber, zu wenig Personal für weitere Projekte zu haben, dennoch laufen die Arbeiten für den Lückenschluss bereits an. Ein Planungsbüro hat bereits Proben des sehr abschüssigen Geländes entnommen. Wie Lorenz Hartwig berichtete, hätten die Grundstückseigentümer bereits signalisiert, einen Streifen ihres Grundstücks für den Radweg veräußern zu wollen.

Die Brücke an der Bundesstraße 75 in Höhe des Kalkgrabens: Noch ist nicht klar, ob sie für einen Radweg ausreichend Platz bietet oder erweitert werden muss. Foto: Petra Dreu

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