Reinfelder Tafel bittet um „Eins mehr“

Lange haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sind bei der Hilfsorganisation Mangelware

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit bittet die Reinfelder Tafel in den Supermärkten Markant, Famila, Penny und Lidl um „Eins mehr“. Damit sind in erster Linie länger haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis und Konserven gemeint, aber auch Hygieneartikel wie Shampoo, Duschgel, Waschpulver oder Zahnpasta sind Artikel, die die ehrenamtlichen Helfer gerne an die von ihnen betreuten Familien weitergeben würden.

Gerade zu Weihnachten spielt die Tafel eine wichtige Rolle

Die Reinfelder Tafel versorgt in Reinfeld und im Amt Nordstormarn 159 Haushalte mit Lebensmitteln, die sie von Unternehmen gespendet bekommt. Versorgt werden damit 210 Erwachsene, 22 erwachsene Kinder und 106 minderjährige Kinder, die sich zum Weihnachtsfest auch über Schokolade oder andere Süßigkeiten freuen würden, die normalerweise nicht zu den gespendeten Lebensmitteln zählen.

Auch die Helfer brauchen zu Weihnachten ein wenig Hilfe

„Mit Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Backwaren und Milchprodukten, die schnell verderblich sind, sind wir gut ausgestattet. Was fehlt, sind länger haltbare Lebensmittel, zu denen auch Kakao oder Kaffee gehören“, sagt Hannelore Meyer, die zusammen mit ihrem Helferteam am ersten und zweiten Adventswochenende in den Supermärkten auf die Aktion aufmerksam macht. „Aber auch darüberhinaus verbleiben die Boxen in den Eingangsbereichen der Geschäfte und werden von uns regelmäßig geleert“, erläutert der Tafel-Helfer Siegbert Schüler.

Die Reinfelder Tafel freut sich über Unterstützung

Darüber hinaus können Spenden im Laden der Tafel in der Joachim-Mähl-Straße 1 in Reinfeld abgegeben werden. Die Öffnungszeiten sind donnerstags von 11 bis 13 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter Telefon 04533 / 86 92.

Bei ihrer Arbeit ist die Reinfelder Tafel auf jede helfende Hand angewiesen und freut sich über jeden Mann und jede Frau, die helfen wollen.

Hannelore Meyer und Siegbert Schüler von der Reinfelder Tafel machen Werbung für ihre Aktion „Eins mehr“. Foto: Petra Dreu

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