Neue Erkenntnisse zum Schusswechsel im Stadtpark

Durch sein bedrohliches Verhalten war der 52-jährige Verstorbene aufgefallen

Am Sonnabend, 2. November gegen 16.30 Uhr meldeten Passanten der Polizei einen bedrohlich wirkenden Mann im Lübecker Stadtpark. Die alarmierten Beamten trafen den Mann im Lübecker Stadtpark an, der dann im Verlauf der Interaktion eine Waffe auf die Beamten richtete. Daraufhin kam es im Park zu einem wechselseitigen Schusswaffengebrauch. Die Klärung der genauen Umstände ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Weiterer Verlauf nach dem Schusswechsel

Zunächst flüchtete der 52-jährige Angreifer angeschossen zu einer Stadtvilla in der Parkstraße. Dort beobachteten mehrere Zeugen, wie der 52-jährige versuchte, eine Scheibe einzuschlagen und sich so Zutritt zum Gebäude zu verschaffen. Es kam zu einem weiteren Schusswechsel, bei dem der Angreifer tödliche Verletzungen erlitt und verstarb. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die in den Einsatz involvierten Beamten versehen ihren Dienst in der Polizeidirektion Lübeck, beide Beamten blieben bei dem Schusswechsel unverletzt.

Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Hintergründen laufen

Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei und die Lübecker Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen. Bereits am Sonnabend und am Sonntag hat die Spurensicherung das Gelände des Stadtparks abgesucht. Dabei wurden mehrere Patronenhülsen und eine Schreckschusspistole sichergestellt. Bei der Waffe handelt es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um die Waffe des Tatverdächtigen.

Tatverdächtiger war polizeibekannt

Der verstorbene 52-jährige Bad Segeberger war bereits mehrfach in Haft. Dort verbüßte er langjährige Freiheitsstrafen, unter anderem wegen Raubdelikten. Während der Freiheitsstrafen verbrachte der Bad Segeberger auch einen Teil der Zeit in sogenannter Sicherheitsverwahrung.

Foto: Holger Kröger

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