Polizei und Behörden: 141 Personen am Lübecker ZOB kontrolliert

22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am Donnerstagnachmittag kontrollierten 37 Polizeibeamte und Mitarbeiter der Ausländerbehörde und des Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck, der Bundespolizei 141 Personen am ZOB der Hansestadt. Dabei wurden diverse Verstöße festgestellt, zum Beispiel gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz.

Beamte in ziviler Kleidung gaben den uniformiert gekleideten Trupps die entsprechenden Hinweise, so dass 22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt wurden. Darunter werden fünf Ermittlungsverfahren eröffnet, in denen den Tatverdächtigen der Handel vorgeworfen wird.

Gegen drei Personen wurden Ausreiseverfügungen erwirkt

Weiter konnten die Kontrolleinheiten sieben Verstöße nach dem Waffenrecht feststellen, eine Unterschlagung und einen schweren Fall eines Diebstahls eines Fahrrades. Insgesamt wurden drei Ausreiseverfügungen erwirkt und ein Platzverweis erteilt. Auch 31 Verkehrsordnungswidrigkeiten fallen in das Gesamtkontrollergebnis.

Bei zwei Personen konnten 28 und 14 sogenannte Konsumeinheiten a zirka ein Gramm Marihuana sichergestellt werden. Bei einer Person wurde umgehend die Wohnanschrift aufgesucht und dort konnten die Beamten bei der Durchsuchung 1270 Euro in einer auffällig kleinen Stückelung sowie eine geringe Marihuana und eine Feinwaage sichergestellt werden. Zudem wurden Diensthunde angefordert, die auch im Nahbereich des ZOB nach Drogenablageorten, sogenannten Bunkerstellen, suchten.

Diese gemeinsamen, behördenübergreifenden Brennpunkteinsätze sollen fortgesetzt werden.

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