Thema Bäderbahn: Jetzt online den Bahnhof retten

Schon 3000 Menschen haben die Bäderbahn-Petition im Internet unterschrieben

Seit zehn Wochen sammelt die Aktivgruppe Timmendorfer Strand Unterschriften für den Erhalt des Bahnhofs in Timmendorfer Strand. Denn die Bäderbahn soll Beschlüssen des Landes Schleswig-Holstein zufolge keinen Bestand haben. Folge: Im Jahre 2028 hätte das Ostseebad Timmendorfer Strand keinen Bahnhof mehr. „Das ist auch Lebensqualität, dass wir den Bahnhof haben“, sagt dazu Tourismuschef Joachim Nitz. Eine Sorge: Wenn Timmendorf keinen Bahnhof mehr hat, könnten noch mehr Urlauber mit dem Auto anreisen. Oder gleich ganz wegbleiben.

Die Unterschriftenaktion läuft erfolgreich: 3000 Menschen haben die Petition der Aktivgruppe bereits unterschrieben. Davon mehr als 2000 aus Schleswig-Holstein. Seit November ist die Aktivgruppe am Thema Bahnhof dran: „Das hat man auch in Kiel zur Kenntnis genommen“, sagt der Vorsitzende Heinz Meyer. In der Landeshauptstadt will man in wenigen Wochen die Listen überreichen. Außerdem startet jetzt eine weitere Aktion, diesmal online: Auf der offiziellen Onlinepräsenz des Schleswig-Holsteinischen Landtages läuft unter der Nummer 69 die Petition „Erhalt der Bäderbahn Timmendorfer Strand“ (www.landtag.ltsh.de/oepetition/petitionsliste).

Aktrivgruppe hat Video zum Thema produziert

Wer den Bahnhof Timmendorfer Strand retten möchte, kann dort noch einfach einmal mitmachen. Ziel ist, dass die Aktivgruppe ihr Anliegen vor dem Petitionsausschuss in Kiel vortragen kann. Die Aktivgruppe für Handel und Gewerbe hat zu dem Thema aber auch einen kurzen, aber anschaulichen Videobeitrag produziert, der im Internet auf der Seite www.aktivgruppe-timmendorferstrand.de zu sehen ist.

Freuen sich über den Erfolg der Aktion: Tourismuschef Joachim Nitz (links) sowie Rotraud Schwarz und Heinz Meyer von der Aktivgruppe für Handel & Gewerbe.  Foto: Helge Normann

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