91. Lübecker Ruderregatta am Wochenende

An diesem Wochenende findet die 91. Auflage der Lübeck-Regatta zwischen Lübecker Yachtclub und Moltkebrücke auf der Wakenitz statt. „Wir freuen uns in diesem Jahr besonders über die vollen Achterfelder. 32 Achter gehen an dem Wochenende an den Start. Das ist für die Zuschauer ein besonderer Leckerbissen“, so Regattaleiter Andreas-Henry Klüssendorff. Damit es in diesem Jahr für die Zuschauer noch interessanter wird, haben sich Klüssendorff und sein Regattastab etwas Besonderes einfallen lassen. „Die Zuschauer können die Rennen vom Start bis zum Ziel auf einer Videoleinwand verfolgen. Dafür werden diverse Kameras installiert. So etwas findet man nur auf ganz großen Regatten“, stellt Klüssendorff stolz fest. So eine Installation ist nur mit Hilfe von zahlungskräftigen Sponsoren und einem engagierten Regattastab möglich.

Die Meldezahlen bewegen sich wieder auf dem hohen Niveau der Vorjahre. Erfreulich ist auch wieder der Zuspruch bei den jüngsten Ruderern zwischen elf und 14 Jahren, die sich gleichzeitig auf der 52. Jungen- und Mädchenregatta in Vierern, Zweiern und Einern messen.

Spannend wird es für den Bundesligaachter „Travesprinter“ vom Lübecker Ruder-Klub und der RG „Titania“ Mölln. Der Kader des Travesprinter ist mittlerweile so angewachsen, dass die Mannschaft mit zwei Achtern in die vier Rennen um den Geldpreis der Familie Danckwardt geht. Dabei treffen die Recken aus Lübeck/Mölln auf einen weiteren Bundesliga-Achter aus Hannover. Die Hannoveraner haben 2028 in der Bundesliga den 7. Platz belegt, während der Travesprinter sich mit dem 17. Tabellenplatz zufriedengeben musste.

Allerdings wollen weitere Achter von der Lübecker Rudergesellschaft, aus Hamburg und von anderen Vereinen den Bundesliga-Achtern das Leben schwer machen. Das gilt insbesondere am Sonnabend. Hier gewinnt nämlich der Sieger des Männer-Achters über die 1000-Meter-Distanz das von der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung gesponsorte Rippchen-Essen in der LRG. Die Achterrennen finden am Sonnabend um 14.15 und um 14.48 Uhr und am Sonntag um 14 und um 14.32 Uhr statt.

Ein weiterer Höhepunkt ist das Rennen im Junior-Einer der Altersgruppe A um das von Ulrich Gonschor und seinem Unternehmen „die pedale“ gestiftete Fahrrad. Hier gehen am Sonntag um 15.12 Uhr acht junge Ruderer an den Start. Nachdem die Fahrräder in den letzten beiden Vorjahren nach Kappeln gingen, ist in diesem Jahr das Rennen wieder völlig offen, da kein Ruderer aus Kappeln am Start ist.

Es stehen also zwei intensive Rudertage in Aussicht. Die Veranstalter freuen sich auf viele Zuschauer, denn an der Falkenwiese können die ZuschauerRudern hautnah erleben wie sonst selten, jetzt sogar noch besser durch die Videowand.

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