Bad Schwartau: Ein Seniorenzentrum in der Markttwiete?

Bereits im Dezember hat Gunnar Thies (Mi.) dem Gemeinnützigen Bürgerverein Bad Schwartau, vertreten durch die Vorstandsmitglieder Klaus Nentwig (l.) und Henning Beck, eine 5000-Euro-Spende überreicht. Im Hintergrund ist die Immobilie zu sehen, die aufgewertet werden soll. (Mertz/ Ln)

Nach der Neugestaltung der Bad Schwartauer Markttwiete hatte der Bürgermeister die Eigentümer der dortigen Immobilien ermuntert, auch etwas zur Attraktivitätssteigerung der Fußgängerzone beizutragen. Einer, der seinen Beitrag dazu leisten möchte, ist Dr. Gunnar Thies. „Als langjähriger Eigentümer des Gebäudes Markttwiete 3 habe ich mich zu diesem Zweck zunächst einmal entschlossen, den Gemeinnützigen Bürgerverein als denjenigen zu unterstützen, der sich fortlaufend um die Verschönerung der Stadt bemüht“, erklärt er. Thies tut dies in Form einer Spende in Höhe von 5000 Euro.

Die zum Gebäude gehörende Teile des Glockengangs und die Passagenflächen wurden erneuert. Zudem finden fortlaufend Modernisierungen im Innenbereich des Gebäudes, in dessen Erdgeschoss sich ein Dogeriemarkt und eine Bäckerei befinden, statt. Nun soll auch die seit vielen Jahren leerstehende 650 Quadratmeter große Fläche des 1. Obergeschosses „einer zeitgemäßen Nutzung“ zugeführt werden.

Die vor 15 Jahren dort entwickelte Königswegpassage konnte sich trotz Rolltreppe, Aufzugs- und Treppenanlagen nicht auf dem Markt durchsetzen. Dies bedeute jedoch nicht, dass für die Flächen nur Wohnungsnutzungen in Betracht kommen. Vielmehr gebe es im Dienstleistungs- und öffentlichen Bereich viele Anforderungen der Bevölkerung, die gleichfalls die Attraktivität der Innenstadt erhöhen können.

Die Fläche im ersten Stock wird derzeit in enger Kooperation mit dem Bürgerverein geprüft, ob dort ein Seniorenzentrum mit Cafe- und Tanzflächen, Physiotherapie, Logopädie, Friseur, Fußpflege und dergleichen aufgebaut werden kann. Solche Zentren gebe es schon lange in vielen größeren Städten. „Ob sich Derartiges im kleineren Stil auch in Schwartau machen lässt, wird in den kommenden Monaten zu prüfen und zu erörtern sein.“

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