Aktion „Stri(c)kt gegen Gewalt“ im Endspurt

Die Aktion „Stri(c)kt gegen Gewalt“ wird von vielen Frauen unterstützt. Nun geht sie ins Finale. (Frauennotruf)

Die Mitmachkampagne „Stri(c)kt gegen Gewalt“ des Frauennotrufs Lübeck ist „auf überwältigende Resonanz gestoßen“ und geht nun in den Endspurt. Zahlreiche Frauen stricken seit November vergangenen Jahres privat, bei Strickcafés im Frauennotruf oder in einer der 20 beteiligten Einrichtungen für die Kampagne und engagieren sich damit gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Zu den beteiligten Einrichtungen gehören unter anderem Kirchengemeinden, Seniorentreffs, Nachbarschaftsbüros, Familienzentren, internationale Frauengruppen und die Dorothea-Schlözer-Schule.

Große Mengen an Wolle wurden gespendet und zu mehr als 5000 Quadraten (20x20cm) verstrickt. Diese werden nun von vielen Frauen ehrenamtlich zum Beispiel zu Decken, Taschen, Pullovern für Kinder und Erwachsene, Loops, Umhängetüchern und Stulpen verarbeitet.

„Wir sind unglaublich beeindruckt und begeistert darüber, mit wie viel Zeit, handwerklichem und künstlerischem Geschick die Frauen mitmachen“, heißt es von Seiten des Frauennotrufs. „Ihnen gilt unsere große Anerkennung und unser Dank.“

Am 9. und 10. November findet im Kulturcafé im Aegidienhof der Benefizbasar statt, auf dem die gefertigten Produkte zugunsten der Arbeit des Frauennotrufs verkauft werden. Auf der Website des Frauennotrufs www.frauennotruf-luebeck.de können Neugierige bereits fertige Strickwaren in einer Fotogalerie bestaunen.

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