Hospiz- und Palliativwoche in und um Lübeck

Dr. Merwe Carstens (v. l.), Tom Schmidt, Dagmar Andersen, Thomas Schell, Tom Stender, Silke Rosenfeld, Susanne Stella Lemke und Gundel Granow werben für die Veranstaltungen. (Travebogen)

Es gibt 23 Veranstaltungen an 13 Tagen. Der Bürgermeister und die Stadtpräsidentin sind Schirmherren.

Kunstprojekte, Impro-Theater, Friedhofsführungen: Für die 5. Hospiz- und Palliativwoche, die vom 13. bis zum 29. Oktober in Lübeck stattfindet, hat der Verein Horizonte in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren aus der Hospizbewegung ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Insgesamt 23 unterschiedliche Veranstaltungen in Lübeck, Bad Schwartau, Pansdorf und Kaltenkirchen werden in den 13 Tagen angeboten. Die Schirmherrschaft für die Aktionswoche haben Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer übernommen.

„Es ist ein Verdienst der Hospizbewegung, dass sich die Umstände im Umfeld von schwerer Krankheit, von Tod und Sterben, aber auch der Umgang mit diesem Thema, das lange Zeit ein Tabu in der Öffentlichkeit war, in den letzten Jahren erkennbar verändert haben“, betont Bürgermeister Lindenau. Denn genau darum geht es bei der Hospiz- und Palliativwoche: den Menschen mögliche Berührungsängste nehmen, so dass diese sich den Themen Tod und Sterben offener gegenüber präsentieren können.

Offizieller Start der Aktionswoche ist am Sonnabend, 13. Oktober (gleichzeitig der Welthospiztag), mit einem Gottesdienst in St. Marien um 16 Uhr. Bereits um 14.30 Uhr wird nur wenige Straßen weiter in St. Aegidien das Kunstprojekt „Before I die“, ein interaktives öffentliches Kunstprojekt, das Menschen einlädt, ihre persönlichen Hoffnungen in einem öffentlichen Raum miteinander zu teilen, eröffnet. Mit ganz viel Kunst endet die Hospiz- und Palliativwoche auch am 29. Oktober im Foyer der Sana-Kliniken bei einer Vernissage und Versteigerung von Bildern von Patienten der Sana-Palliativstation sowie des Kunstobjektes „Ball“ von Vassiliki aus der Reihe „The City of Games“, derzeit ausgestellt bei Antje Dietel & Friseure in der Hüxstraße.

Dazwischen steckt ein buntes Programm, zum Beispiel mit Lesungen wie der von Sandra Metzung-Körner unter dem Titel „Du fehlst“ am 16. Oktober im CVJM, einem Tag der offenen Tür im Hospiz Rickers-Kock-Haus (18. Oktober), einem Empfang im Audienzsaal des Lübecker Rathauses (19. Oktober), einem Seminar wie „Die Kunst des Sterbens“, eine Improshow mit Instant SL (beides 23. Oktober), eine Führung über den Vorwerker Friedhof sowie einem Workshop für Kinder- und Jugendliche, bei dem Grabschmuck gestaltet und gebastelt wird (beides 25. Oktober).

„Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit so vielen Partnern ein so vielseitiges Programm auf die Beine gestellt haben, dass unsere Hospiz- und Palliativwoche in diesem Bereich in Schleswig-Holstein eine führende Stellung eingenommen hat“, sagt Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell.

»Aus der Geschäftswelt
Praxis für Vitametik eröffnet
Vitametikerin und Diplom-Krankenschwester Monika Eberlien hat in Bad Schwartau, Knickrehm 6, eine Praxis für Vitametik eröffnet. „Ich sehe den Menschen als ganzheitliches Wesen und halte nichts davon, nur die Symptome zu behandeln“, erklärt Monika Eberlien. Die Vitametik kommt diesem Aspekt sehr entgegen. Es handelt sich um eine ganzheitliche Methode bei stress- und verspannungsbedingten Beschwerden. Ein vitametischer Impuls führt zu muskulärer Entspannung, der über das Gehirn wirkt und sich gleichzeitig positiv auf das vegetative Nervensystem auswirkt. Die Erstbehandlung dauert etwa eine Stunde, die weiteren zwei bis fünf empfohlenen Behandlungen sind dann kürzer. Je nach Wohlbefinden können später einzelne Wiederholungsbehandlungen durchgeführt werden. » Termine können unter Telefon 0170/ 408 65 77 oder per E-Mail an info@vitametik-eberlien.de vereinbart werden.
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