Aufwertung des Schulstandortes

Die sanierte Sporthalle wurde von Vertretern der Gemeinde und von Schülern offiziell eingeweiht. (KG)

Pönitzer Sporthalle wurde für über zwei Millionen Euro saniert und jetzt eingeweiht.

„Sport darf auf keinem Stundenplan fehlen!“, erklärte Bürgermeister Volker Owerien bei der Einweihung der sanierten Sporthalle der Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz. „Gerade in der heutigen Zeit, in der durch modernste Technik und Fortschritt leider auch der Bewegungsmangel in unserer Gesellschaft immer mehr gefördert wird, hat der Sportunterricht in der Schule – und natürlich auch das Sportangebot im Verein – einen besonders hohen Stellenwert“, begründete der Bürgermeister die Sanierungskosten in Höhe von 2185000 Euro. Für die Installation der LED-Beleuchtung gab es Fördergelder in Höhe von 50000 Euro. Hinzu kommt eine Zuwendung aus dem Landesprogramm für die Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen in Höhe von 80000 Euro.

Aufgrund von Durchfeuchtung musste der Dachrand saniert werden. Die Innen- und Außentüren wurden erneuert, die Akustikdecken ausgebessert. Die grundlegende Sanierung der Sanitärräume umfasste neue Duschen und WCs, Fliesen, Ausstattung, Lüftung und Beleuchtung. Saniert beziehungsweise neu installiert wurden eine Sicherheitsbeleuchtung, eine Spielstandsanzeige, eine elektroakustische Anlage, der Hausalarm und die EDV-Technik. Die Trinkwasserinstallation inklusive Warmwasserbereitung wurde erneuert und die Pumpen zur Effizienzsteigerung und Energieeinsparung ausgetauscht.

„Die so umfassend sanierte Sporthalle trägt damit ganz wesentlich zu einer Aufwertung des Schulstandortes hier in Pönitz bei, was noch wichtiger wird, wenn wir ab dem Schuljahr 2020/2021 diese Sportinfrastruktur auch für die Beschulung unserer dann neuen Oberstufe benötigen“, fasste Bürgermeister Owerien zusammen.

Bei Schulleiter Peter Schultalbers löste die Einweihung gemischte Gefühle aus. „Auf der einen Seite freue ich mich über die Fertigstellung der Turnhalle und die gelungene Neugestaltung des Schulhofes. Wir können jetzt eine komplett renovierte Sporthalle nutzen und haben tolle Bedingungen für Schule und Verein, für Bewegung und Training. Andererseits sehe ich aber auch die Reibungsverluste und den Energieaufwand, der punktuell auch über die Belastungsgrenze hinausgegangen ist: Fehlende Umkleidekabinen, Sportunterricht bei Wind und Regen draußen, Theorie im Klassenraum statt Bewegung und Spiel in der Sporthalle. Wir alle wissen: Es war ein langer Weg bis zu diesem Tag“, erklärte der Schulleiter, der dennoch ein positives Fazit zog. Schultalbers dankte den Verantwortlichen für die Bereitstellung der Mittel und allen an der Umsetzung Beteiligten. KG

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