Polizei schnappt Brandstifter in Kücknitz

Drei Männer sollen für mindestens zehn Taten in Kücknitz verantwortlich sein.

Sind die Brandstifter von Kücknitz gefasst? Über mehrere Monate hielten ein oder mehrere Feuerteufel den Stadtteil nördlich der Trave in Atem, nun haben Ermittler der Polizei drei Verdächtige festnehmen können. Die Beamten schnappten die Männer in der Nacht auf vergangenen Freitag auf frischer Tat.

Höhe des Gesamtsachschadens beträgt circa 750000 Euro

Seit September 2017 brachen in Lübeck-Kücknitz und im näheren Umfeld mehrere Brände aus. Unter anderem wurden dabei drei Planierraupen und ein Arbeitscontainer durch Feuer stark beschädigt. Die Höhe des Gesamtsachschadens wird auf circa 750000 Euro beziffert. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei haben nun zur Festnahme dreier Tatverdächtiger geführt. Zwei in das Visier der Ermittler geratene Männer im Alter von 17 und 24 Jahren wurden in der Nacht zu Freitag, 17. August, bei einer erneuten Brandstiftung in Kücknitz beobachtet und anschließend festgenommen. Vor dem Hintergrund der Ermittlungen konnte am Freitagmorgen ein 18-jähriger als weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden. Die drei Lübecker sind nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich für mindestens zehn Taten verantwortlich, sagt die Polizei.

Verdacht der Brandstiftung in mehreren Fällen

Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft wurden die beiden 17 und 24 Jahre alten Tatverdächtigen am Freitagnachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Brandstiftung in mehreren Fällen ermittelt. Die Lübecker Kriminalpolizei prüft, ob die Männer auch für weitere Taten im Stadtgebiet Lübeck verantwortlich sind.

 

Foto: Diese Planierraupe brannte im Juni in einem Kieswerk im Kücknitzer Hirtenbergweg komplett aus, das Feuer verursachte einen Sachschaden von rund 100000 Euro. © Holger Kröger

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