Es geht voran: Westlicher Teil der alten Possehlbrücke wird abgerissen

Mediationsverfahren erfolgreich: Neue Brücke soll im November 2019 fertig sein.

Nach der Einigung im Mediationsverfahren zwischen der Hansestadt und dem Hamburger Bauunternehmen Wayss & Freytag gehen die Arbeiten an der Possehlbrücke weiter. Seit Ende Juli wird der westliche Teil in Fahrtrichtung Berliner Platz abgerissen. Das Material wird anschließend an Land zerkleinert und recycelt. Später erfolgt der Abbruch der alten Pfeiler und Widerlager. Bevor der Neubau des westliches Abschnitts analog zum östlichen Teil erfolgen kann, müssen wieder Spundwände für die Baugruben hergestellt werden.

Wann das der Fall sein wird, ist offen. „Nach den negativen Erfahrungen der letzten Jahre geben wir keine Termine mehr für einzelne Bauabschnitte heraus“, sagte Pressesprecherin Nicole Dorel.

Ausnahme ist der 15. November 2019. Bis dahin soll die neue Possehlbrücke für den Verkehr freigegeben werden. Darauf haben sich Hansestadt und Bauunternehmen geeinigt. Die neue vertragliche Vereinbarung sieht unter anderem einen ergänzenden Pauschalvertrag zum bisher vereinbarten Festpreis vor. Damit sollen alle Kosten abgedeckt sein. Die Hansestadt behält sich

aber vor, den Festpreis zu kürzen, sollte die Brücke nicht bis zum vereinbarten Zeitpunkt fertig werden. Falls Wayss & Freytag aber pünktlich liefert, erhält das Unternehmen eine Bonuszahlung.

Über die neue Vereinbarung muss noch die Bürgerschaft entscheiden.

An der Possehlbrücke wird seit Juni 2015 gebaut. Schon bald kam es zwischen den beiden Vertragsparteien zu unterschiedlichen Ansichten in Bezug auf die Bauausführung und die Kosten. Das führte immer wieder zu Verzögerungen der Arbeiten, die vor allem den Autofahrern schwer zu schaffen machen. Durch die Sanierung entstehen südlich der Altstadt immer wieder Staus.

 

Foto: Seit Ende Juli wird der westliche Teil der Possehlbrücke abgerissen. © Kröger

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