Einladung zum Blick hinter die Kulissen

„Tag der offenen Tür“ am 29. Juni bei den Eutiner Festspielen – Förderverein sponsert moderne Technik fürs Musical.

Wer noch vor dem Start der 68. Spielzeit der Eutiner Festspiele mehr über den Theaterbetrieb in der Opernscheune erfahren will, erhält beim „Tag der offenen Tür“ am Freitag, 29. Juni, von 12 bis 18 Uhr dazu Gelegenheit – ein Kuchenbüfett inbegriffen. Im Anschluss können Besucher auch Teile der Probenarbeit von Orchester und Sängern erleben.

Kuchen zum „Tag der offenen Tür“

Bei der Organisation der Veranstaltung greifen die Mitglieder des Fördervereins den Festspiel-Machern kräftig unter die Arme. „Durch unsere rund 220 Mitglieder haben wir nicht nur eine recht hohe Finanzkraft, sondern wir fassen auch tatkräftig mit an – beispielsweise bei der Flyer-Verteilung“, sagt Vereinschef Detlev Küfe. Für den „Tag der offenen Tür“ will der Verein etwa 40 Kuchen backen. „Falls es weitere Bürger gibt, die einen Kuchen beisteuern möchten, können sich gerne bei mir melden“, meint Vorstandsmitglied Monika Magiera, die unter Telefon 0172/4511317 erreichbar ist.

16 neue Mikroports für die Eutiner Festspiele

Einen großen finanziellen Beitrag hat der Förderverein zur technischen Modernisierung der Sommeroper geleistet: Den Festspielen wurden 10000 Euro für die dringend benötigte Anschaffung sogenannter Mikroports gespendet. Es handelt sich um kleine Funkmikrofone, die am Kopf mit eingeschminkt werden und ins Kostüm eingelassen sind. „Wir haben insgesamt 16 neue Mikroports angeschafft. Das gibt uns die Möglichkeit, auch neue Formate wie das Musical ,My Fair Lady’ auszuprobieren. Die Opernaufführungen bleiben ohne Verstärkung“, erläutert Festspiel-Geschäftsführer Falk Herzog. Beim Musical nur auf Stimmgewalt zu setzen, sei nicht machbar, „dann würde Charme und Natürlichkeit verloren gehen“, sagt auch Hauptdarstellerin Désirée Brodka. Und Toningenieur Christian Klingenberg betont: „Mit den Mikroports sind wir auf dem richtigen Weg, das Auditorium optimal zu bespielen. Die Verständigkeit ist auf jedem Platz gegeben – und man merkt gar nicht, dass die Stimmen aus den Lautsprechern kommen.“ Auch in die Lautsprecher- und Antennenanlage wurde kräftig investiert, sodass eine sichere Übertragung ohne Aussetzer garantiert ist. „Ein wichtiger Schritt in die Modernität“, findet Intendantin Dominique Caron. vg

 

Foto oben: Am Freitag bietet ein „Tag der offenen Tür“ Einblicke in den Theaterbetrieb der Opernscheune – so beispielsweise wie Toningenieur Christian Klingenberg (links) und Assistentin Judith Angenenndt (rechts) die Sänger Désirée Brodka und Thomas Schirano mit Funkmikrofonen verkabeln. © Graap

Foto unten: Intendantin Dominique Caron (Zweite v.li.) freut sich über das Engagement der Vorstandsmitglieder des Festspiele-Fördervereins (v.li.): Detlev Küfe, Sonja Meseck, Angela Boekholt und Monika Magiera.

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