„Trommeln“ für die Politik vor Ort

Gruppenfoto zum Abschluss: Schüler, Organisatoren und Paten kamen am Dienstag zusammen. (Graap)

16 Teenager beteiligen sich am Projekt „Schule trifft Kommunalpolitik“.

Einblicke geben, Verständnis wecken, die Werbetrommel rühren: In Eutin ermöglicht das Projekt „Schule trifft Kommunalpolitik“ interessierten Jugendlichen, ins lokale Politikgeschehen hineinzuschnuppern. 16 Gymnasiasten der Voß- und der Weber- Schule nutzten in den vergangenen sechs Monaten diese Chance zum Blick hinter die Kulissen von Stadtvertretung, Stadtverwaltung und städtischen Betrieben.

Kommunalpolitik erlebbar machen – das war das Ziel, mit dem Bürgervorsteher Dieter Holst (CDU) das Projekt vor vier Jahren ins Leben rief. Und zwar auch deshalb, um junge Leute zu ermuntern, sich für ihre Stadt zu engagieren. Diesmal konnten die Teilnehmer sogar den Kommunalwahlkampf aus nächster Nähe mitverfolgen.

„Wir haben unheimlich viel gelernt über Dinge, mit denen man sonst kaum in Berührung kommt“, so das Resümee von Malene Knacke. Die 17-Jährige hat insbesondere die Arbeit und Entscheidungsfindung in den Fraktionen beeindruckt. Mit Mitschülerin Clara Wackernagel (17) ist sie sich aber einig, dass in den Sitzungen der Ausschüsse „zu lange, überflüssig lange diskutiert“ werde. Malte Krüger (16) wiederum hat auch beobachtet, dass es oft gelinge, „sich auf das Beste für die Stadt zu einigen“.

Die Eutiner Stadtvertreter und bürgerlichen Ausschussmitglieder, die den Schülern als Paten zur Seite standen, sind von dem Projekt begeistert. Marcel Kriwet (CDU) sieht darin eine Bereicherung und Werbung für die kommunale Arbeit. Die SPD-Stadtvertreterin Caroline Busse betont: „Die Schüler haben in den Fraktionen ihre Meinung gesagt und eigene Vorschläge eingebracht – wir brauchen diesen neuen Input.“ Dieter Holst kündigte dann auch die Fortführung dieses vorbildlichen Projekts an. vg

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