„Ostholstein – wir alle – gemeinsam auf dem Weg zur Inklusion“

Das neue Projekt stellt die Themen Inklusion und Barrierefreiheit weiter in den Mittelpunkt. Die Gemeinden Bosau und Malente sowie die Städte Eutin, Fehmarn, Heiligenhafen und Oldenburg kooperieren dabei mit dem Kreis Ostholstein.

Unter dem Titel „Ostholstein – wir alle – gemeinsam auf dem Weg zur Inklusion“ sollen Strategien und Lösungen entwickelt werden, sodass Menschen mit Behinderung an Angeboten besser teilhaben können, Informationen in leichter Sprache zugänglich gemacht und bauliche Barrieren abgebaut werden. „Wir werden das Projekt erfolgreich nach vorne bringen, damit die Inklusion weitergeht“, betont Eutins Bürgermeister Carsten Behnk bei der Unterzeichnung des Projektauftrags. Die Stadt übernimmt stellvertretend für die Gemeinschaft die Trägerschaft, mit der hauptamtliche Umsetzung wird die Lebenshilfe Ostholstein beauftragt.

Vorgängerprojekt „Ostholstein erlebbar für alle“

Dadurch könne man anknüpfen an das Vorgängerprojekt „Ostholstein erlebbar für alle“, so Susanne Voß, Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe und möchte vor allem auch den Bereich der Bildung mit aufnehmen. Die Lebenshilfe war schon an der Seite des Kreises bei der Aufstellung des Aktionsplanes Inklusion. Diesen habe der Kreis vor fünf Jahren – wie heute ebenfalls vor der Kommunalwahl – in Gang gebracht, so Landrat Reinhard Sager.

 Ostholstein als Gesundheitsregion

„Der Aktionsplan hat Früchte getragen und es gibt viele gute Gründe für dieses neue Projekt.“ Es lohne sich, weitere Schritte zu machen, sagt der Landrat. Ostholstein sei eine Gesundheitsregion, attraktiv für Senioren, es gebe viele Menschen mit Einschränkungen, diese dürften nicht an die Seite gedrängt werden. „Wir wollen sie in unserer Mitte haben“, so Sager, der auch die Wichtigkeit der Barrierefreiheit für einen attraktiven, ganzheitlichen Tourismus hervorhebt.

Finanzierung des Projekts „Ostholstein – wir alle – gemeinsam auf dem Weg zur Inklusion“

Für das Projekt stehen 224000 Euro zur Verfügung. Davon werden 80 Prozent über die Aktivregionen Schwentine Holsteinische Schweiz sowie Wagrien-Fehmarn aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gefördert. 20 Prozent werden von den projektbeteiligten Kommunen aufgebracht. MB

 

Foto: Unterzeichnung des Projektauftrags im Beisein aller beteiligten Kommunen (vorne, von links): Eutins Bürgermeister Carsten Behnk, Lebenshilfe-Vorsitzende Susanne Voß und Landrat Reinhard Sager. © Billhardt

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.