Kampf gegen illegale Müllentsorgung

Elektroschrott, alte Autoreifen oder Sperrmüll – immer wieder kommt es in der Hansestadt Lübeck zu illegalen Müllentsorgungen. Was denken sich solche Leute eigentlich?

Jüngstes Beispiel der illegalen Müllentsorgung in Lübeck: Am Marliring 82 türmten sich seit rund zwei Wochen Autoreifen, Farbeimer und Elektrogeräte neben den Papiercontainern. Sehr zum Ärger vieler Anwohner. Denn viele der Gegenstände ragten schon in den Fahrradweg hinein und wurden so auch zu einer Gefahr für Radfahrer.

Hemmschwelle, Müll illegal zu entsorgen, sinkt

Inzwischen haben die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) den Müll abgeholt. „Leider sinkt die Hemmschwelle immer mehr, die Sachen einfach an die Straße zu stellen“, so EBL-Pressesprecherin Cornelia Tews. Bürger der Hansestadt können Sperrmüll zwei Mal im Jahr kostenlos abholen lassen. Die Anmeldung kann auch online erfolgen.

Infos und Beratung zum Thema Müllentsorgung in Lübeck

Weitere Infos und Beratung gibt es unter der Servicenummer 0451 / 70 76 00 oder persönlich beim Kundenservice in der Malmöstraße 22. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr. Auch im Internet gibt es Informationen: entsorgung.luebeck.de

 

Foto: Die Entsorgungsbetriebe mussten mit einem Bagger anrücken, um die illegale Müllhalde im Marliring zu beseitigen. © Kröger

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3 Antworten auf &‌#8222;Kampf gegen illegale Müllentsorgung&‌#8220;

  1. Finnern sagt:

    Die Lübecker Recycling sollte sich mal das Hamburger Stadtreinigungs Prinzip anschauen,da wird mehr angenommen an Sperrmüll ohne Gebühr.Da wird nur wenig illegal entsorgt

  2. Hauke sagt:

    Muss ja leider so…
    Ich wohne jetzt im Herzogtums Lauenburg und darf nach Ratzeburg wo alles super läuft und alles angenommen wird – Gespräch am Lübecker Recyclinghof MA:“Reifen nehmen wir nicht, Styropor auch nicht“ ich:“wenn ich nicht weiß wohin damit schmeiß ich den halt in den Wald“ MA: „mach doch“ – was soll man machen wenn der Recyclinghof sich immer bei allem anstellt?

  3. Rosi sagt:

    Das gibt es nicht erst seit heute und ist ein Zeichen unserer Gesellschaft.Jeder denkt nur an sich und fühlt sich für nichts verantwortlich.Verantwortlich sind immer die Anderen.

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