Naturschutzbund Eutin zeichnet schwalbenfreundliche Häuser aus

Mit dem deutlichen Warmluftstrom kehren nun auch die ersten Schwalben aus ihren Winterquartieren in den Norden zurück. Zeit, findet der Naturschutzbund (NABU) Eutin, etwas für die heimkommenden Frühlingsboten zu tun.

„Leider kommt es immer noch vor, dass Hausbesitzer aus Angst vor Verschmutzung Nester von Schwalben entfernen, obwohl dies gesetzlich verboten ist“, sagt der NABU-Vorsitzende Oscar Klose. Es sei daher sehr erfreulich, dass es Menschen gebe, die bereit seien, die Schwalben mit zusätzlichen Domizilen zu unterstützen. Der NABU fördert so viel Tierliebe: Gebäude mit vorhandenen natürlichen Nestern oder künstlichen Nistplätzen werden auf Wunsch vom NABU mit der Plakette „schwalbenfreundliches Haus“ ausgezeichnet.

Nisthilfen für Mehl- und Rauchschwalben

Mit gutem Beispiel voran geht etwa Volker Rohweder aus Lebatz bei Ahrensbök. Der Landwirt hat auf seinem Galloway-Hof Nisthilfen für Mehl- und Rauchschwalben montiert. Unterstützt wurde er dabei vom NABU Eutin. „Die Angst vieler Hauseigentümer vor Verschmutzung ist übertrieben“, meint Klose, „denn ein einfaches, demontierbares Kotbrett etwa einem halben Meter unter dem Nest löst das Problem sehr zufriedenstellend.“ Schwalben gelten weiterhin als Boten des Frühlings und die erste Schwalbe im Jahr erfreut viele Gemüter. „Damit dies so bleibt, unterstützt der NABU Eutin den richtigen Einbau von Nisthilfen“, betont der Naturschützer. Weitere Informationen unter www.nabueutin.de.

 

Foto: Die ersten Rauchschwalben sind bereits in Ostholstein eingetroffen. Beim Nestbau kann man ihnen helfen. © Nabu/o. Klose

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