Bürger-Stiftung Ostholstein: Vermögen steigt auf über drei Millionen Euro

Strahlende Gesichter beim Vorstand der Bürger-Stiftung Ostholstein: Auch in Zeiten niedriger Zinsen befindet sich die gemeinnützige Institution auf Erfolgskurs.

„Im Jahr 2017 hat das Stiftungsvermögen die Drei-Millionen-Grenze überschritten. Stand jetzt beträgt das Stiftungskapital 3,096 Millionen Euro“, zog Vorstandschef Jens Teichert kürzlich Bilanz. Das vergangene Jahr wurde von den Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen der Bürger-Stiftung geprägt. „Anlässlich des Jubiläums haben wir eine Chronik veröffentlicht und allen Kindergärten im Kreisgebiet Bücher zum Thema Müllentsorgung geschenkt“, so Teichert. Aus Erträgen und Zuwendungen gab die Bürger-Stiftung Ostholstein, unter deren Dach 31 Stiftungsfonds versammelt sind, 101500 Euro für gemeinnützige Zwecke aus. Traditionell gefördert wurden damit unter anderem der Versand von Elternbriefen, die Familienzentren im Kreis sowie das Projekt „Mentor“, bei dem 52 Ehrenamtler Grundschulkindern beim Lesen helfen. „In Eutin fehlen zurzeit noch freiwillige Mentoren“, bedauert Teichert. Wer sich vor Ort als Leselernhelfer engagieren möchte, kann sich mit Projektleiter Hans-Peter Birkner, Telefon 04383/9895, in Verbindung setzen.

Bürger-Stiftung Ostholstein legt in allen Bereichen zu

2017 neu hingekommenes Highlight ist der außerschulische Lernort „Erlebnis Küchengarten Schloss Eutin“. Dort wurde bereits 464 Kindern die Bedeutung des Gartens und der Natur als Ressource für den Menschen nähergebracht. Was dieses Projekt abrunden würde, wäre die langersehnte Nutzung des benachbarten Vogt-Hauses. Doch die schon vor der Landesgartenschau geplante Restaurierung des Gebäudes ist ins Stocken geraten – die Stadt Eutin kommt trotz vorliegendem Förderbescheides des Landes nicht mit der Planung hinterher. „Wir verstehen nicht, wo es hakt. Fest steht aber, dass jede weitere Verzögerung Geld kostet“, so Teichert. Nähere Infos unter www.buerger-stiftung-ostholstein.de vg

 

Foto: Die Vorstandsmitglieder Jens Teichert, Joachim Wallmeroth und Manfred Rath (von links) freuen sich über die Entwicklung. © Graap

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