Note 1,4 für die Asklepios Klinik

Verbesserte Patientenbewertung und Focus-Auszeichnung: Die Asklepios Klinik Am Kurpark in Bad Schwartau gehört erneut zu Deutschlands Top Reha-Kliniken.

„Bewährtes erhalten, Neues gestalten“ – so fasst die Asklepios Klinik am Kurpark in Bad Schwartau das vergangene Jahr und die Herausforderungen der Zukunft zusammen. „Es war insgesamt ein sehr positives Jahr 2017“, sagt Geschäftsführer Stefan Meiser. Die Reha-Klinik hat zwar 100 Mitarbeiter verloren – aktuell sind es jetzt 166 Vollzeitkräfte. Auch die Gesamtbetriebserträge sanken von 20,5 auf 17,2 Millionen Euro. Dies liegt aber daran, dass die Mitarbeiter an den Hamburger Therapiestandorten jetzt auch dort beschäftigt und nicht mehr dem Bad Schwartauer Standort zugerechnet werden. Es habe ein Konzentrationsprozess stattgefunden, so Meiser. „Wir fokussieren uns jetzt auf diesen Standort.“ Die Zahl der Patienten blieb fast identisch: 4612 waren es im vergangenen Jahr, ein Jahr zuvor 4609.

Hohe Weiterempfehlungsquote von 98,6 Prozent

Stolz ist das Führungsteam über die hohe Weiterempfehlungsquote von 98,6 Prozent. „Das ist ein großes Lob für alle, die an der Versorgung der Patienten mitwirken“, so der Geschäftsführer. Die Gesamtnote bei der Patientenbewertung stieg noch einmal von 1,5 auf 1,4. Das Haus wurde vom Focus auch zur „Top Reha-Klinik 2018“ gekürt.

1,3 Millionen Euro für Investitionen und Instandhaltung

1,3 Millionen Euro wurden 2017 für Investitionen und Instandhaltung ausgegeben. So wurde beispielsweise der Ergotherapiebereich erweitert, eine neue Telefonanlage installiert und eine zweite E-Ladestation im Parkhaus eröffnet. Dort gibt es jetzt vier öffentliche Ladestationen für Fahrzeuge. E-Bikes lassen sich auf dem Klinikgelände aufladen. Auch die Angebote für Begleitpersonen wurden erweitert. Außerdem wurde mit einer Rampe vor dem Patientenrestaurant eine Stolperfalle beseitigt.

Asklepios Klinik und Universität zu Lübeck erproben Patienten-App

Angeschoben wurde zudem das Ziel, in Zukunft eine „papierlose Klinik“ zu haben. Der Weg dahin ist aber noch weit, so Chefarzt Dr. Ingo Meßer. Die Klinik erprobt mit dem Institut für Sozialmedizin der Universität zu Lübeck auch eine Patienten-App, mit der Trainingspläne für die Patienten abgestimmt werden können.

Ausbau der ambulanten Rehabilitation

In diesem Jahr soll die Rezeption der Klinik modernisiert werden. Auch Patientenzimmer werden weiter renoviert. Weil die Räume frei werden, zieht die Verwaltung in das Obergeschoss des Ärztehauses auf dem Klinikgelände. Ausgebaut werden soll auch der Bereich der ambulanten Rehabilitation. ES

 

Foto: Anna Kupferschmidt (von vorne), Carola Basse, Stefan Meiser, Dr. Ingo Meßer und Andreas Maempel im Empfangsbereich der Asklepios-Klinik, der renoviert werden soll. © ES

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.