Zweiter Sonderbau für Priwall Waterfront-Großprojekt

Diese Woche wurden die Pläne für das zweite Gebäude der sogenannten Sonderbauten im Passathafen vorgestellt.

Ein Architekt aus dem Lübecker Gestaltungsbeirat hätte zu ihm mal gesagt, „man schuldet auch etwas Besonderes für das Projekt“, erzählt Sven Hollesen, Initiator des Waterfront-Großprojektes auf dem Priwall. „Und das kommt jetzt viermal, darüber freuen wir uns alle.“ Gemeint sind die so genannten Sonderbauten im Passathafen, die noch vor den anderen Gebäuden direkt an der Promenade entstehen sollen. Diese Woche wurden die Pläne für das zweite Gebäude vorgestellt. Architekt Georg Konermann sprach von einem „leicht provisorischen Charakter“ des Gebäudes und trotzdem „relativ edlen“ Materialien. Anders als die übrigen Gebäude bekommen die vier Sonderbauten eine Metallfassade aus rötlichem, gefaltetem Blech. Bei der Anordnung hat man darauf geachtet, dass sie möglichst nicht zu massiv wirken. „Die Promenadensicht zum Wasser soll möglichst wenig unterbrochen sein“, erklärt Architekt Konermann.

Neue Ferienwohnungen und Gewerbeflächen auf dem Priwall

Das nun vorgestellte Haus besteht eigentlich aus zwei Gebäuden. Acht exklusive Ferienwohnungen und Gewerbeflächen sollen darin Platz finden. Die angekündigte Mikrobrauerei wird aus Kostengründen nicht gebaut, aber die Fläche zwischen den neuen Häusern wird als lockere Außengastronomie mit Biergarten in Hanglage geplant. „Da sitzen wir alle mit unserem Bier in der Hand und schauen über die Köpfe der Vorderen“, meinte Hollesen bei der Vorstellung der Pläne. Der Blick geht auf das Wasser, den Hafen und die Travemünder Altstadt als Kulisse. Hollesen sprach von einem kleinen Kiosk, einer Bar mit Außengastronomie und einem „coolen Food-Konzept“. Urlauber sollen dort eine schöne Zeit verbringen. „Halligalli im ganzen Hafen“, sagte Hollesen. „Hier halten sich 2600 Menschen auf, wenn wir ausgelastet sind.“ Dazu kämen die Tagesgäste, die dort spazieren gehen, und die Menschen von den Booten im Hafen.

Ferienwohnungen am Passathafen

Das Projekt Priwall Waterfront umfasst die Passatvillen genannten vier Sonderbauten, dazu 16 Promenadenvillen mit Blick auf den Passathafen und 32 Dünenvillen. Dazu kommt das Freizeitangebot. Die Ostsee-Station mit ihren Aquarien will bereits zu Ostern eröffnen. Die Baugenehmigung für das Indoor-Spielparadies mit Schwarzlicht-Adventuregolf soll in den nächsten Wochen vorliegen und laut Sven Hollesen in diesem Jahr gebaut worden. „Die Plätze für das geplante Dünengolf dienen erst einmal der Baustelleneinrichtung für die Halle“, erläutert er die Pläne. Zwei Dünengolfanlagen sollen anschließend im Außenbereich gebaut werden. „Das kommt als letzte Baustufe Ende 2019“, sagt Sven Hollesen. HN

 

Foto: Mit Food-Konzept: Architekt Georg Konermann (li.) und Investor Sven Hollesen erläuterten auf einer Pressekonferenz die neuen Pläne. © HN

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