Ratekau: Familienzentrum eingeweiht

Das neue Familienzentrum mit zahlreichen Büro- und Gesprächsräumen, dem Gruppenraum für Veranstaltungen sowie Kursen und einem  Jugendtreff soll als Herzstück der Ortskernplanung fungieren.

„Das Familienzentrum ist das Herzstück unserer Ortskernplanung“, sagte Thomas Keller bei der feierlichen Eröffnung am vergangenen Freitag. Zahlreiche Bürger, politischen Vertreter und künftige Akteure waren der Einladung in die Rosenstraße 3 gefolgt, um sich persönlich ein Bild zu machen. „Das Gebäude ist nicht nur schön geworden, es ist auch funktionell“, so der einhellige Tenor.

Nutzung des neuen Familienzentrums in Ratekau

Künftig stehen vier Büro- und Gesprächsräume und ein multifunktionaler Gruppenraum für Veranstaltungen und Kurse zur Verfügung. Im Untergeschoss wurde darüber hinaus ein neuer Jugendtreff geschaffen. Behindertengerechte WCs sowie ein Aufzug spiegeln die Barrierefreiheit wider. „Auch die Baukosten mit 670 000 Euro bewegen sich im Kostenrahmen“, ergänzte Thomas Keller.

Begegnungsort für alle Generationen

„Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Start des Familienzentrums sind gegeben. Wir wünschen uns nun, dass das Familienzentrum als zentrale Anlaufstelle intensiv genutzt und zu einem lebendigen Treffpunkt und Begegnungsort für alle Generationen wird“, so der Bürgermeister.

Beratungs- und Hilfsangebot im Familienzentrum Ratekau

Künftig steht für Familien und Einzelpersonen ein umfangreiches Beratungs- und Hilfsangebot in unterschiedlichen Lebenslagen und mit vielfältigen Bedürfnissen zur Verfügung. Neben den bereits in der Gemeinde vorhandenen Beratungsangeboten konnten durch neue Kooperationen weitere Akteure gewonnen werden. „Der Kreis Ostholstein wird hier unter anderem mit Sprechstunden des Jugendamtes vertreten sein“, versicherte Landrat Reinhard Sager.

Alles unter einem Dach

Unter dem gemeinsamen Dach haben nun auch die Gemeindejugendpflege und der Gemeindejugendring, die Rechtsberatung, die Psychologische Beratungsstelle für familien- und Lebensfragen, die Fortbildungsakademie der Wirtschaft, die Einzelfallberatung in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter, das Frauenhaus, der Frauennotruf, der Verein „Mit Sicherheit gegen Gewalt“, der Verein „Lichtblick“, die Hebamme Lena Krömer, die Migrationsbeauftragte, die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, die VHS und die allgemeine Bürgerberatung durch die Bürgervorsteherin eine neue Heimat gefunden. afu

 

Foto: Während im Außenbereich noch fleißig gearbeitet wird, ist das Familienzentrum bezugsfertig. © afu

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