Umgestalteter Tourismuspavillon in Malente offiziell eingeweiht

Urlaub aus einer Hand – so formuliert Tourismuschefin Anke Stecher den Anspruch, dem die neue „Malente Tourismus- und Service-GmbH“ (MaTS) gerecht werden will.

„Ein erster Schritt ist geschafft“, sagte die MaTS- Geschäftsführerin am vergangenen Sonnabend bei der Einweihung des umgestalten Tourismuspavillons in der Bahnhofstraße. Das klingt fast untertrieben, denn es ist bereits viel geschehen: Das vierköpfige Team hat Vermieter für die Zimmervermittlung geworben, Prospekte erstellt, den Veranstaltungskalender gefüllt und Kooperationen geschlossen: „Über uns kann man ab sofort einen Mietwagen von Avis bekommen, und dank der Zusammenarbeit mit dem Malenter Fahrradgeschäft Wöllert haben wir E-Bikes und Leihräder direkt vor der Tür stehen“, so Anke Stecher. Auch die ersten Malente-Souvenirs sind bereits eingetroffen. „Wir wollen Anlaufstelle für alles sein, was für den Gast wichtig sein könnte!“

Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz

Nun wolle sich die Mannschaft der Tourist-Information aktiv in die touristische Entwicklung der Gemeinde einbringen. „Malente muss ein touristisches Profil bekommen, das auf unseren Stärken beruht, es geht um Wasser, Wald und Kultur“, betonte Anke Stecher. Dabei arbeite man eng mit der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz (TZHS) zusammen, mit der bereits erste Projekte geplant sind. „Wir sind froh, dass es in Malente endlich rund läuft“, freut sich TZHS-Leiterin Caroline Backmann.

Perle der Holsteinischen Schweiz

„Ich weiß, dass der Beschluss für die gemeindeeigene GmbH nicht unumstritten war“, stellte Bürgermeisterin Tanja Rönck fest. Sie rief aber alle Einwohner auf, der MaTS eine Chance zu geben und keinen bösartigen Gerüchten zu glauben. Man müsse Malente als Perle der Holsteinischen Schweiz mit Augenmaß weiterentwickeln. „Was für Touristen gut ist, kommt Einheimischen doppelt zugute.“ vg

 

Foto: Das MaTS-Team in den neu gestalteten Pavillonräumen (von links): David Tschirschwitz, Anke Stecher, Anna-Katharina Scheef und Friederike Lamb. © Graap

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