Notebooks für Grundschulen der Gemeinde Ratekau

Großzügige Spende der Ulbrich-Stiftung in Höhe von 21 450 Euro ermöglicht Investitionen in die digitale Bildung.

Die digitale Welt verändert das Lernen wie kaum eine gesellschaftliche Entwicklung zuvor. Die Gemeinde Ratekau hat nun einen großen Schritt in die Zukunft getan – dank einer großzügigen Spende der Ulbrich-Stiftung in Höhe von 21 450 Euro. Dafür wurden für die drei Grundschulen in der Gemeinde 39 Notebooks angeschafft. Die Grundschule Ratekau erhält 15 Geräte, die Otfried-Preußler-Schule (Techau-Pansdorf) und die Achin-Bröger-Schule (Sereetz) jeweils zwölf.

Medienentwicklung und digitales Lernen

„Die Unterstützung durch die Ulbrich-Stiftung ist ein wichtiger Baustein für die Medienentwicklung und für das digitale Lernen in unseren Schulen“, sagte Petra Westphal, Schulleiterin der Grundschule Ratekau. „Der Umgang mit digitalen Medien wird zunehmend wichtiger für die Grundschüler“, ergänzte Bürgermeister Thomas Keller.

Umgang mit digitalen Medien an Grundschulen

„Die mobilen Endgeräte werden in den Klassenstufen 3 und 4 eingesetzt, um die Förderung der digitalen Medienkompetenzen der Kinder zu gewährleisten bzw. um deren Vorkenntnisse zu vertiefen“, so Petra Westphal. „Dabei soll auch der selbständige und verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien im Vordergrund stehen“, betonte Wiebke Raub-Mennerich, Schulleiterin der Achim-Bröger-Schule. Geplant ist der Einsatz der Notebooks sowohl als feste Übungsstunde pro Woche, aber auch zu bestimmten Themen.

Firewall sorgt für kindgerechten Umgang

Doch bevor im World Wide Web gesurft werden kann, muss noch die digitale Infrastruktur geschaffen werden. „An den drei Standorten wird im Laufe des Februars ein WLAN-Netz errichtet. Außerdem sorgt dann eine spezielle Firewall dafür, dass ein kindgerechter Umgang mit den neuen Medien gewährleistet ist“, erklärte Alexander Rieck, der IT-Fachmann der Gemeinde. Außerdem werden drei Trolleys für die sichere Aufbewahrung, Aufladung und den Transport der Notebooks angeschafft. Die Kosten für die digitale Infrastruktur in Höhe von insgesamt rund 30000 Euro trägt die Gemeinde. „Ab März sollen die Notebooks dann einsatzbereit sein“, verspricht Alexander Rieck. afu

 

Foto: Thomas Keller, Karen Stender, Wiebke Raub-Mennerich, Heidrun Ulbrich, Petra Westphal, Alexander Rieck und Binia Teuber (v. li.). © afu

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