Gemeinde und IGSU luden zum Neujahrsempfang

Traditionelle Rückblicke und Ausblicke des Bürgervorstehers und des IGSU-Vorsitzenden und persönliche Worte der scheidenden Bürgermeisterin.

Schon bei der traditionellen Begrüßung der Gäste am Saaleingang im Lübecker Hof durch Bürgermeisterin, Bürgervorsteher und den beiden Vorstandsmitgliedern der Interessengemeinschaft Stockelsdorfer Unternehmer (IGSU) wurde deutlich: Dieser Neujahrsempfang ist anders und steht im Zeichen des Abschieds von Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann. Immer wieder wurde sie von den Gästen darauf angesprochen, oft mit den besten Wünschen für den anstehenden Ruhestand.

Turnusgemäß hielt Bürgervorsteher Harald Werner an diesem Vormittag die Rede. Auch er ging natürlich auf den Abschied ein und begrüßte gleichzeitig die anwesenden Kandidaten Julia Samtleben (SPD) und Christian Fischer (CDU). „Die Amtszeit unserer Bürgermeisterin endet am 22. April, sie wird nicht wieder kandidieren, sondern in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet werden“, so Harald Werner, was allseits großes Bedauern auslöste. „Das ist ein bewegender Moment. 20 Jahre haben wir gemeinsam die Gemeinde nach innen und außen vertreten und repräsentiert und ich möchte von Herzen danken für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Auch die im Mai anstehende Kommunalwahl thematisierte der Bürgervorsteher. „An diesem Tag entscheiden Sie über die zukünftige Zusammensetzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Stockelsdorf. Nehmen Sie Ihr Wahlrecht wahr und bestimmen Sie mit“, forderte Werner auf.

Sein Rückblick beleuchtete die Schritte der Gemeinde in die Zukunft mit Klimaschutz, Turbointernet für die Dörfer und viele Investitionen in allen Bereichen. Beifall gab es beim Thema Straßenausbaubeiträge, die bekanntlich nicht mehr erhoben werden sollen, und für die großartige ehrenamtliche Unterstützung bei der Integration der Flüchtlinge. Die über 300 freiwilligen Aktiven in den Feuerwehren der Gemeinde fanden ebenso Applaus wie die Haushaltslage der Gemeinde, die nicht nur eine schwarze Null aufweist, sondern sogar einen Überschuss.

IGSU-Vorsitzender Thomas Jeschull hatte sich das Thema Digitalisierung vorgenommen, mit dem er einen Blick in die Zukunft werfen wollte. Er wolle den Gästen vor allem die Furcht davor nehmen, sie sei nicht aufzuhalten. Jeschull bedankte sich im Namen der Mitglieder für die gute Zusammenarbeit und wünschte Brigitte Rahlf-Behrmann alles Gute für den Ruhestand.

Schließlich trat die Bürgermeisterin an das Mikrofon, um ein paar persönliche Worte an die Gäste zu richten. „Danke, dass Sie mir dreimal durch die Wahl die Möglichkeit für die Ausübung dieses Berufes gegeben haben“, erklärte sie und gestand ihre gemischten Gefühle an diesem Vormittag ein. „Es ist ein schöner Beruf, es hat mir immer Spaß gemacht. Ich habe viel erlebt und es ist nie langweilig gewesen.“ HÖ

 

Foto: Begrüßten zahlreiche Gäste zum Neujahrsempfang im Hotel Lübecker Hof: (v.l.) Susanne Scheel und Thomas Jeschull von der IGSU, Bürgervorsteher Harald Werner und Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, für die es der letzte Empfang in ihrem Berufsleben war. © HÖ

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