200 Liter Erbsensuppe mit Würstchen und Speck

Markus Oppermann vom Hanseatischen Schutz- und Wachdienst (HWS) organisierte Speisung für bedürftige Menschen in der Alten Wäscherei.

200 Liter Erbsensuppe mit Würstchen und Speck sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag wurden am Sonnabend zwischen 11.30 und 17 Uhr von den Mitarbeitern des Hanseatischen Schutz- und Wachdienstes (HWS) in der Alten Wäscherei und jetzigen Ausgabestelle der Lübecker Tafel am Kolberger Platz an bedürftige Menschen ausgegeben. Dank der Initiative von Markus Oppermann, HWS-Geschäftsführer, gratis.

Markus Oppermann vom HWS startete das Projekt im Sommer

„Ich wollte schon immer mal so etwas machen“, sagt der 47-Jährige. „Ich habe lange in Berlin gelebt und mich von Frank Zander inspirieren lassen.“ Bereits im Sommer nahm er dieses Projekt in Angriff und suchte nach einem geeigneten Ort, an dem er in der Adventszeit ein beheiztes Zelt aufstellen wollte, um Erbensuppe zu verteilen. Erbsensuppe mit Würstchen und Speck sei für ihn naheliegend gewesen, „denn sie ist nahrhaft, macht warm und ich esse sie selbst total gern.“ Oppermann rief bei der Lübecker Tafel an, um sich über einen passenden Ort und einen Erbsensuppenlieferanten zu informieren und bekam unerwartet das Angebot, die Speisung in der Alten Wäscherei durchführen zu können. „Sie ist ideal dafür: schön hell, barrierefrei und mit einer Bushaltestelle direkt vor der Tür“, freut sich Oppermann.

Car Point aus Bad Schwartau stiftete zehn Festzeltgarnituren

Nachdem er alle Genehmigungen für seine Veranstaltung zusammen hatte, fand er auch noch drei weitere Geschäftsleute, die an seiner Weihnachtsaktion beteiligten: Car Point aus Bad Schwartau stiftete zehn Festzeltgarnituren, an die rund 80 Menschen passen. Die Birr Group steuerte die Brötchen zur Suppe bei und Küchen Rath aus Ratekau sowie der Reifenhändler Tyre Xpert gaben Geld dazu. „Nachdem wir das beheizte Zelt gespart haben, überreichen wir nun einen Scheck in Höhe von 1000 Euro an die Lübecker Tafel, bei der über 2000 bedürftige Menschen registriert sind. Hier ist das Geld in guten Händen.“

Die Aktion kam sehr gut an

Wie auch die Erbsensuppe bei den Bedürftigen gut ankam, die das warme Essen sichtlich genossen. „Das ist eine so schöne Idee und dazu noch zur Weihnachtszeit. Wir sind sehr glücklich, dass man an uns gedacht hat“, strahlten die drei Frauen zwischen 53 und 75 Jahren, die an einem der Biertische Platz genommen hatten, sich nach dem Essen noch ein wenig unterhielten und dabei ihren Kaffee schlürften. „Die Suppe hat wirklich sehr gut geschmeckt.“ Markus Oppermann freut es. Er denkt über eine Fortsetzung nach. „Vielleicht finden wir ja nächstes Jahr noch weitere Geschäftsleute, die sich an dieser Aktion beteiligen möchten.“ DO

 

Foto: Groß war die Freude bei den Vorstandsmitgliedern der Lübecker Tafel über den Scheck von HWS-Geschäftsführer Markus Oppermann (Mitte) in Höhe von 1000 Euro: Gisela Werner (von links), Margot Bartsch, Bernd Wienicke, Norbert Wills und Peter Hundt. © DO

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