50 Jahre Awo-Treff Roter Hahn

Die beiden Leiterinnen Karin Klüver (l.) und Waltraud Braun haben zum 50. Jubiläum ein

Ursprünglich eher am Rande des Stadtteils gelegen erfreut sich der Treff seit dem Umzug ins Zentrum des Quartiers Roter Hahn einer großen Beliebtheit.

Zahlreiche Gäste konnten die ehrenamtlichen Leiterinnen des Awo-Treffs Roter Hahn, Karin Klüver und Waltraud Braun, am Freitag begrüßen. Anlass war das 50-jährige Bestehen. Genau am 10. November 1967 öffneten sich erstmals die Türen des damaligen Altentreffs, der noch im Schlesienring beheimatet war. Schon damals wurde der Treff ehrenamtlich geführt, die damalige Leiterin war Erika Kühn, die den Treff bis 1998 leitete. 1999 übernahm Heidrun Lidl mit Waltraud Braun die Leitung. Als Heidrun Lidl 2006 ausschied, ergänzte Evelyn Sterly für sechs Jahre das Leitungsteam, seit 2012 ist Karin Klüver dabei.

Hartmut Sörensen, Vorstandsmitglied der Awo, blickte auf die wechselvolle Geschichte des Treffs zurück und freute sich, Heidrun Lidl für ihr Engagement im Leitungsteam danken zu können. Die anderen beiden früheren Leiterinnen konnten leider bei der Feierstunde nicht dabei sein. Natürlich galt sein Dank auch den beiden heutigen Leiterinnen. „Sie schaffen eine Atmosphäre, in der sich die Menschen wohl fühlen können“, so Sörensen.

In den 50 Jahren Geschichte des Treffs gab es viele unterschiedliche Angebote. Geblieben sind Skat, Gymnastik und Kaffee und Klönen, ansonsten hat sich das Angebot im Laufe der Zeit gewandelt.

Hinzugekommen sind der Singekreis, Nordic-Walking, Vorträge, einmal monatlich ein Mittagstisch und ein gemeinsames Frühstück sowie eine Englisch-Hobbygruppe. Über 3000 Besucher nutzen die Angebote des Awo-Treffs jährlich.

Im Zuge der Erneuerung des Quartiers rund um die Tannenbergstraße durch die Grundstücksgesellschaft Trave entstanden auch Altenwohnungen. So war es nur konsequent, auch den Awo-Treff dorthin zu verlegen. Die Neueröffnung fand am 21. Januar 2014 an der Tannenbergstraße statt. Damit ist der Treff aus der Peripherie ins Zentrum des Quartiers gerückt.

Sozialsenator Sven Schindler überbrachte die Grußworte der Stadt und würdigte die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit im Awo-Treff. „Der Treff ist sehr zentral gelegen und ist dichter an die Menschen herangerückt“, so Schindler. Dr. Matthias Rasch, Geschäftsführer der Trave, betonte als Vermieter ebenfalls, dass der Umzug des Treffs nur konsequent war. Er wünscht sich eine stärkere Einbeziehung des Quartiershauses Middenmang, um die Begegnung und Kommunikation zwischen den Generationen zu fördern. HÖ

 

Foto: Die beiden Leiterinnen Karin Klüver (l.) und Waltraud Braun haben zum 50. Jubiläum eine Torte geschenkt bekommen. © HÖ

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