Zuwendung für verletzte Polizisten

 

Hilfs- und Unterstützungsfonds freut sich über Zeichen der Solidarität nach G-20-Einsatz.

Gemeinsam mit der Gewerkschaft der Polizei rief die Bild-Zeitung nach dem G-20-Einsatz, der Anfang Juli in Hamburg stattfand, zur Solidarität mit den bei diesem Einsatz verletzten Polizeibeamten auf. Die 21 verletzten Beamten aus Schleswig-Holstein erhalten unter anderem einen Reisegutschein im Wert von 600 Euro und zwei Bahn-Tickets erster Klasse. Die Zuwendungen wurden den Betroffenen am Montag vom Vorsitzenden des „Hilfs- und Unterstützungsfonds für Polizeibeschäftigte und deren Familien in Not“, Landtagspräsident Klaus Schlie, und dem Chef der Polizeigewerkschaft, Oliver Malchow, bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung in Eutin überreicht. 20 junge Männer der Einsatzhundertschaft sowie Marcus Grotzky, stellvertretender Leiter des Diensthundewesens, berichteten ihnen von den kräfte- und nervenzehrenden Diensttagen in Hamburg. Mehrere der Polizisten wurden im Schanzenviertel mit Pflastersteinen und Böllern beworfen, sie trugen Verletzungen an Schulter, Hand, Knöchel und Gehör davon.

Opfer von gewalttätigen Angriffen

Der Fonds hat seit Bestehen in über 100 Fällen Polizeibeamten Unterstützung gewährt, die bei Einsätzen Opfer von gewalttätigen Angriffen wurden und sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatten. Insgesamt wurde eine Summe in Höhe von 170000 Euro ausgezahlt. Klaus Schlie betonte: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Unterstützung weder eine Verarbeitung der Erlebnisse noch eine Wiedergutmachung darstellen kann. Sie ist aber ein Zeichen gesellschaftlicher Solidarität.“

Hilfsfonds für Polizeiarbeit

Der Hilfsfonds verfügt ausschließlich über Spenden von Bürgern, die sich der Arbeit der Polizei verpflichtet fühlen. Sein Spendenkonto hat der Hilfs- und Unterstützungsfonds bei der PSD Bank Kiel eG (IBAN: DE47 2109 0900 2902 9836 00).

 

Fotro: Klaus Schlie kam am Montag zur Polizeidirektion nach Eutin. © vg

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