Luisenstraße erhält Fahrrad-Schutzstreifen

Auf der Fahrbahn der Luisenstraße sind auf beiden Fahrbahnseiten Schutzstreifen mit einer Breite von 2,50 Meter für Radfahrer markiert worden. Ziel der Maßnahme ist es, die Radverkehrsführung in den Kreuzungsbereichen zu verbessern.

Die Markierung beginnt am Ende des Forstmeisterwegs und wird über den Glashüttenweg geführt – hier kam es in der Vergangenheit immer wieder zu kritischen Situationen mit abbiegenden Kraftfahrzeugen. An der Kreuzung Neue Hafenstraße/ Sandberg wird der Radverkehr zur Eschenburgstraße auf der Fahrbahn geführt; für Rechtsabbieger zur Neuen Hafenstraße wurde etwa 60 Meter vor der Kreuzung eine Ausleitung auf den bestehenden Radweg im Seitenbereich geschaffen. Der Parkstreifen vor der Kreuzung wurde zurückgebaut, um ausreichend Fläche für den Fahrverkehr zu schaffen.

Überholabstand beträgt mindestens 1,50 Metern

Schutzstreifen für den Radverkehr werden mit einem gestrichelten, schmalen Strich von den Kfz-Fahrstreifen getrennt. Vom Kfz-Verkehr darf dieser Strich nur im Bedarfsfall überfahren werden, ohne den Radverkehr zu gefährden. Der Kfz-Verkehr muss gegenüber Radfahrern einen Überholabstand von mindestens 1,50 Metern einhalten. Auf Schutzstreifen darf nicht geparkt werden. An den alten Radwegen im Seitenbereich werden die blauen Fahrrad-Schilder entfernt. Das bedeutet, diese Radwege müssen nicht mehr, dürfen aber weiterhin benutzt werden.

 

 

Foto: Der Schutzstreifen soll das Radfahren sicherer machen. © Holger Kröger

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