Bienen beobachten in Bad Schwartau

Imker  Heinrich  Jäde  bekommt  200  Euro  für neues  Bienenvolk   von    Bruhn-Stiftung

Ein Glaskasten auf dem Gelände des Außenbeckens der Holstein Therme gibt Einblicke in das Leben der Bienen.

Seit 18 Jahren gibt es den Naturerlebnisraum Schwartautal. Forstamtmann a.D. Rolf Berndt kümmerte sich schon damals um die Aufstellung eines Bienenvolkes als wichtigste Blütenbestäuber in der Natur. Dieses Bienenvolk wurde in einer sogenannten Klotzbeute untergebracht. Dadurch konnte man nur das Ein- und Ausfliegen beobachten. Jahre später stellten die Imker im Gelände des Außenbeckens der Holstein Therme einen Bienenkasten auf, in dem das neue Bienenvolk hinter Glas untergebracht wurde.

Naturkundeunterricht für Kinder

Nun können die Kinder bei Führungen ein Bienenvolk genauer unter die Lupe nehmen. Die Farbmarkierung bei den Königinnen kann erklärt werden, das Tanzen einer Biene wird erläutert und die Honigproduktion in Augenschein genommen. „Für diesen Naturkundeunterricht haben wir unser Gelände gern zur Verfügung gestellt“, sagt Kliniksprecherin Anna Kupferschmidt. Hegeringleiter Tim Techau und der Umweltbeirat sind von diesem Projekt begeistert. „Wir können dem Imker Heinrich Jaede nur dankbar sein, dass er jährlich solch ein Bienenvolk betreut“, sagt Tim Techau vom Umweltbeirat.

 Die Bruhn-Stiftung spendet 200 Euro für neues Bienenvolk

Um dieses Engagement nach 18 Jahren zu würdigen, waren Axel Gieseler und Bernd Kubsch zum Schaukasten gekommen. „Die Bruhnstiftung möchte Ihnen einen Geldbetrag von 200 Euro überreichen, damit ein neues Bienenvolk angeschafft werden kann“, sagte Axel Gieseler, Vorsitzender der Stiftung. „Nicht nur Schüler bekommen nun einen Einblick in die Arbeit der Bienen, sondern es kann auch der Wert eines Bienenvolkes für uns Menschen dargestellt werden“, ergänzte Alice Haußer von den Schwartauer Werken. Diese betreuen auf ihrem Gelände einige Bienenvölker und auch eine Konfitüre zum Thema Bienen wurde produziert. „Würde es keine Wild- oder Honigbienen mehr geben, dann könnte die Menschheit nur noch wenige Jahre überleben“, sagte auch Anke Last, Landesbeauftragte für Bienen.

 

Foto: Ortstermin am Bienenstock: Kay Bansemer, Anna Kupferschmidt, Tim Techau, Alice Haußer, Heinrich Jäde, Axel Gieseler, Anke Last, Andrea Schwabe und Gert Kayser. © hfr

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