Possehlbrücke wird später fertig

Der Bau der neuen Possehlbrücke verzögert sich um weitere vier bis sechs Wochen. Das teilte der kommissarische Leiter des Bereichs Verkehr, Matthias Drever, mit.

Demnach wird der Verkehr in beiden Richtungen über die Brücke voraussichtlich erst im Dezember fließen können. Als Grund für die abermalige Verspätung nannte Drever im Bauausschuss Probleme bei der Fertigstellung der Gründungspfähle. Zuerst war das bestellte Bohrgerät defekt. Ersatz konnte erst zwei Wochen später anrücken. Aufgehalten wurden die Bauarbeiten außerdem durch unvorhersehbare Schwierigkeiten beim Ausheben der 20 bis 25 Meter tiefen Löcher für die Betonpfähle. „Die Baufirma hat während der Bohrungen versucht, die Arbeiten zu beschleunigen und hat Nachtarbeit und längere Schichten beantragt. Es ihr aber nicht gelungen“, berichtete Drever. Inzwischen ist die Gründung abgeschlossen und die Bauarbeiter haben angefangen, das erste Widerlager zu errichten. Während des Hochbaus wird man die neuerliche Verspätung nicht einholen können, erläuterte der Bereichsleiter. Die einzelnen Bauabschnitte seien nämlich genau eingetaktet und der Beton brauche Zeit, um auszuhärten. Laut Drever ist geplant, „Mitte September die Stahlhohlkästen aufzulegen. Dann wird betoniert und die Fahrbahnplatte gemacht. Und wenn das fertig wird, dann können wir darauf den Verkehr in beiden Richtungen überführen“. Foto und Text: SDF

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