Richtfest für KoKi-Erweiterung in Sereetz

Betrieb soll am 1. September starten – Platz für weitere 15 Kinder.

Wie geplant wird das Kommunale Kinderhaus (KoKi) in Sereetz ab dem 1. September 15 weitere Plätze zur Verfügung haben. „Ich glaube, dass ist eine gute Nachricht für Sereetz, weil sich dadurch die Betreuungssituation ganz nachhaltig entspannt. Wir gehen davon aus, dass wir dann den aktuellen Bedarf abgedeckt haben“, sagte Bürgermeister Thomas Keller anlässlich des Richtfestes für den Erweiterungsbau. Auf 145 Quadratmetern stehen dann zwei neue Gruppenräume zur Verfügung, in der eine altersgemischte Gruppe mit 15 Kindern betreut wird. Der rund 450 000 Euro teure Erweiterungsbau ist so konzipiert, dass dort auch eine reine Krippengruppe (null bis drei Jahre) untergebracht werden kann. Künftig werden in der Einrichtung in der Luxemburger Straße 9 rund 80 Kinder im Vorschulalter betreut. Dafür wurden zusätzlich drei neue Erzieherinnen und eine sozialpädagogische Assistentin (SPA) eingestellt.

Erweiterung des Kommunales Kinderhauses

Wie Thomas Keller bedankte sich auch die Leiterin des Kommunalen Kinderhauses, Kirsten Burow, bei allen Beteiligten für die zügige und reibungslose Umsetzung. „Die Kinder sind ganz begeistert und verfolgen die Baumaßnahmen sehr interessiert“, sagte sie. Angefangen hat das Kommunale Kinderhaus 1991 in einem Raum in der Grundschule Sereetz. Wenig später übernahm die Gemeinde Ratekau die Trägerschaft. 1994 wurde das Kommunale Kinderhaus in der Luxemburger Straße 9 gebaut und 2013 um eine Krippengruppe erweitert.

Zusätzliche Betreuungsangebote in Pansdorf

In der gesamten Gemeinde stehen zum 1. September 180 Plätze im U3-Bereich (Krippenkinder) und 408 Plätze im Ü3-Bereich (drei bis sechs Jahre) zur Verfügung. Neben Sereetz gibt es auch zusätzliche Kapazitäten in Pansdorf. „Im U3-Bereich haben wir dann, wenn man die Kinder von einem bis drei Jahren rechnet, eine Betreuungsquote von rund 76 Prozent. Im Ü3-Bereich können wir jedem Kind einen Platz anbieten. Das belegt unseren Anspruch, eine familienfreundliche Gemeinde zu sein“, sagte Thomas Keller nicht ohne Stolz. afu

 

Foto: Freuen sich über den KoKi-Erweiterungsbau: Bürgervorsteherin Gaby Spiller, Bürgermeister Thomas Keller, Hausleitung Kirsten Burow (v. li.). © afu

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