UKSH eröffnet Eltern-Kind-Zentrum

Die Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie und Gynäkologie und arbeiten jetzt unter einem Dach.

Mit der Schlüsselübergabe und einem Tag der offenen Tür hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) die Einweihung des neuen Eltern-Kind-Zentrums am Campus Lübeck gefeiert. Der viergeschossige Neubau ist in unmittelbarer Nähe zur Kinderklinik entstanden und an das Zentralklinikum angegliedert.

Drei Kliniken befinden sich in dem Eltern-Kind-Zentrum unter einem Dach: die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie die Kinderchirurgie. „Das neue Eltern-Kind-Zentrum bietet ein zukunftsweisendes Konzept für moderne Geburtshilfe und Universitätsmedizin“, sagte Gesundheitsministerin Kristin Alheit.

„Mit dem neuen Eltern-Kind-Zentrum können wir den Müttern und Kindern nicht nur die höchstmögliche Sicherheit für das wichtigste Ereignis im Leben geben, sondern ermöglichen auch den besten Start in die Mutter-Kind-Beziehung“, erklärte Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender UKSH. Auf einer Grundfläche von 5500 Quadratmetern seien Räumlichkeiten entstanden, die den höchsten Anforderungen an eine moderne gynäkologische Klinik gerecht werden.

Der Neubau beherbergt ein hochmodernes Eltern-Kind-Zentrum der höchsten Versorgungstufe: die Geburtshilfe ist ein Perinatalzentrum Level I. Integriert sind eine Erstversorgungseinheit und eine neonatologische Intensivstation mit bis zu zwölf Plätzen für kranke Früh- und Neugeborene. Eltern werden zukünftig noch näher bei ihren Kindern sein und in Zukunft auch Eltern-Kind Zimmer nutzen können. Für eine bestmögliche Versorgung und Betreuung sind Geburtshilfe und Geburtsmedizin verbunden.

Zehn Zwei-Bett-Zimmer mit Bad bieten eine angenehme Umgebung für Wöchnerinnen. Darüber hinaus hat die Firma Dräger das UKSH, weltweit als erstes Klinikum, mit hochmodernen Inkubatoren ausgestattet.

Die allgemeine Gynäkologie verfügt über 17 Zwei-Bett-Zimmer sowie vier zusätzliche Ein-Bett-Zimmer. In der Poliklinik befinden sich sechs Räume für Untersuchung, Diagnostik und Therapie.

Gynäkologische OPs werden mittelfristig im Zentral-OP stattfinden. Vorteil für die Patientinnen: Hier kommt modernste Medizintechnik wie 3D-Laparoskopie-Geräte mit großen Bildschirmen zum Einsatz.

Darüber hinaus wird in naher Zukunft mit dem „da Vinci“-System auch die roboterassistierte Operation möglich sein.

„Wir haben hier drei Disziplinen unter einem Dach, das heißt kurze Wege für unsere Patienten, Eltern und Mitarbeiter. Dadurch schaffen wir eine direkte Kommunikation, so dass wir effektiver arbeiten können und eine qualitative Verbesserung der Krankenversorgung erreichen“, sagten die drei Klinikdirektoren, Prof. Dr. Egbert Herting, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendmedizin, Prof.

Dr. Achim Rody, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, und Prof. Dr. Lutz Wünsch, Direktor der Klinik für Kinderchirurgie. „Mit dieser Wand-an-Wand-Lösung schaffen wir durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit Vertrauen bei unseren kleinen und großen Patienten, den Eltern und unseren Mitarbeitern“.

Der Umzug der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe beginnt am Montag. Dann werden auch die ersten Patientinnen in den neuen Räumlichkeiten behandelt.

 

Foto: Ministerin Kristin Alheit (3. v. re.) übergab den symbolischen Schlüssel an das UKSH. © UKSH

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