Volksbank Eutin: Kreditgeber für die Region

Volksbank Eutin ist mit erfolgreichem Geschäftsjahr 2016 zufrieden.

Vor dem Hintergrund der Niedrigzinsphase zeigt sich die Volksbank Eutin mit dem Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 zufrieden. Auf der Vertreterversammlung vergangene Woche in den Schlossterrassen gaben die Vorstände Tanja Kannenberg und Matthias Benkstein bekannt, dass die Bilanzsumme um 6,1 Prozent auf jetzt 438 Millionen Euro gestiegen ist. Die Vertreterversammlung beschloss, eine Dividende von sechs Prozent auf die Anteile aller Mitglieder zu zahlen.

Kredite für Mittelstand und Landwirtschaft

Das Kundenvolumen konnte um fast vier Prozent auf 889 Millionen Euro gesteigert werden. Die Summe der Ausleihungen lag mit 249,8 Millionen Euro um fast drei Prozent über dem Vorjahresniveau. Mit einem soliden Eigenkapital in Höhe von 52,3 Millionen Euro kann die Volksbank den Mittelstand und die Landwirtschaft auch in Zukunft mit ausreichenden Krediten versorgen. Außerdem erhöhten sich auch die Kundeneinlagen um 25,4 Millionen oder 7,8 Prozent auf nunmehr 349,7 Millionen Euro. Mit 1,1 Millionen Euro gezahlten Steuern wurde zur Finanzierung des Gemeinwesens beigetragen. „Das Kreditgeschäft ist das Herzstück unserer Bank. Unsere solide Eigenkapitalbasis und unserer kompetente Beratung machen uns zu einem attraktiven Kreditgeber“, betonte Tanja Kannenberg. Die Volksbank sei mit ihrer wirtschaftlichen Entwicklung immer auch ein Spiegelbild der Region. „Geht es den Menschen und dem Mittelstand hier gut, dann geht es auch der Volksbank Eutin gut. In Bezug auf Insolvenzen hatten wir keine nennenswerten Schäden zu verzeichnen“, so Tanja Kannenberg.

Volksbank Eutin reduziert Personalkosten

Für 2017 erwartet der Vorstand leicht zunehmende Erträge. Allerdings würden die Schatten für Sparer länger, die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank sei eine große Herausforderung. „Die Anlagen am Geld- und Kapitalmarkt bringen keine beziehungsweise negativere Renditen mit sich. Diesen Rückgängen im Ertrag ist nur durch eine konsequente Kostenreduzierung zu begegnen“, sagte Matthias Benkstein. Nicht zuletzt deshalb hat das Kreditinstitut die Personalkosten 2016 um rund 200000 Euro auf 6,3 Millionen Euro gesenkt. Bei den Wahlen wurden die Aufsichtsräte Robert Bäcker, Tim Schneider und Joachim Nitz sowie Wolfgang Engel in ihren Ämtern bestätigt.

Foto: Zufriedene Gesichter beim Aufsichtsrat und den beiden Vorständen (von links): Joachim Nitz, Wolfgang Engel, Tim Schneider, Matthias Benkstein, Robert Bäcker, Tanja Kannenberg und Rolf Matzanke. © Graap

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