Ein schweres Stück Geschichte

Museumschef Siegfried Austel freut sich über das neue Ausstellungsstück. (HN)

Das Travemünder Seebadmuseum informiert über den Straßenbaumaschinenhersteller Hatra.

„Die Geschichte Travemündes zu sehen und zu erleben ist schon etwas sehr Schönes“, leitete der damalige Stadtpräsident Peter Sünnenwold vor zehn Jahren seine Ansprache zur Eröffnung des Travemünder Seebadmuseums ein. Die Ehrenamtler waren seitdem nicht müde, haben immer weiter Ausstellungsstücke gesammelt und Sonderthemen aufgegriffen.

In diesem Jahr geht es um den Straßenbaumaschinenhersteller Hatra, der bis in die 1970er Jahre in Travemünde Baumaschinen produzierte. Im Museum wird die Unternehmensgeschichte auf Schautafeln und mit Modellen gezeigt, im Außenbereich seit Donnerstag mit einem Original: einer feuerroten Straßenwalze, Baujahr 1964. „Hatra Alfred Hagelstein Maschinenfabrik und Schiffswerft Lübeck- Travemünde“ steht auf dem Typenschild des bei HKL in Lübeck frisch restaurierten Museumsstücks. Die tonnenschwere Maschine hatte in ihrem langen Arbeitsleben doch einige Blessuren davongetragen, immerhin war die Walze noch bis zum Jahre 2000 bei einer Baufirma in Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Nun steht sie auf der Rückseite des Seebadmuseums, Torstraße 1, auf einer Rasenfläche links neben der Volksbank. Der Travemünder Heimatverein als Betreiber des Seebadmuseums will noch ein großes Schild mit Informationen daneben aufstellen. HN

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